irgendwann in grauer Vorzeit, in einer Zeit, dass ich nicht wusste was ein Blog ist und Blogs existieren habe ich das einst aufgeschrieben. Sonst hätte ich das folgende damals schon gebloggt. Auf der Vorderseite befinden sich Buchungssätze. Tatsächlich, da habe ich den Beweis, dass ich Rechnungswesen geübt habe. Auf der Rückseite ging es prosaischer von sich.
Nimm dir Zeit
Nimm dir Zeit zu arbeiten
es ist der Preis des ErfolgesNimm dir Zeit zu denken
es ist die Quelle der KraftNimm dir Zeit zu spielen
es ist das Geheimnis ewiger JugendNimm dir Zeit zu lesen
es ist der Brunnen der WeisheitNimm dir Zeit zu träumen
sie bewegt dein Gefährt zu einem SternNimm dir Zeit, zu lieben und geliebt zu werden
das ist das Vorrecht der GötterNimm dir Zeit, dich umzusehen
der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu seinNimm dir Zeit zum Lachen
es ist die Musik der SeeleNimm dir Zeit, freundlich zu sein
es ist der Weg zum Glück
Irische Segenswünsche
manchmal zweifle ich, ob sich da das wirklich auszahlt in einer Welt, wo einige wenige ihr Geld im Glücksspiel der Spekulation gewinnen. Ja, der Wohlstand ist insgesamt gestiegen, wenn man sieht wieviele Leute sich Pools und viele Urlauben leisten. Aber wie siehts auf deren Konto in Wirklichkeit aus. Und verliert man da manchmal nicht auch die Gemeinschaft durch diese Egotrips? Andererseits sieht man (durch das Hochwasser), dass die Solidarität es noch gibt.

