zu Fuß unterwegs – Tell a Story

Laut WHO soll man 10.000 Schritte täglich gehen. Ich schaffe es locker, einerseits, da ich in meiner Arbeit ständig viel zu gehen habe und zweitens geh ich viel und oft zu Fuß.


zu Fuß GEHEN ist wahrscheinlich neben dem Zug fahren und dem Reiten meine Lieblingsfortbewegungsart. Beim Gehen kann ich zwar nicht lesen wie im Zug oder habe Kontakt zu einem Tier wie beim Reiten, aber ich kann träumen und mir fallen da oft Dinge einfach auf. Ich hetze nicht gern, da übersieht man vieles und wird vielleicht noch zu guter letzt überfahren, weil man einfach so über die Straße hetzt und den Bus nachläuft, der einem eh garantiert vor der Nase davonfährt.

Es ist egal ob am Land oder in der Stadt – so ein Spaziergang erweckt Geschichten in mir.

Wie es wohl im Winter war in Schönbrunn unter Maria Theresia? Sie soll ja viele Schlittenpartien gemacht haben. Nur waren die Bäume im Park nicht so majestätisch wie jetzt. Das Foto entstand letztes Jahr, wie ich mir die Pomeranzen abholte für Kathas legendäre Pomeranzenmarmelade. Lang bin ich in und um und um Schönbrunn herumgeirrt. Aber danach belohnte ich mich mit diesem Spaziergang.


Am Land sind es nicht kaiserliche Hoheiten die mir im Sinn kommen, wenn ich spaziere, eher die einfachen Leute. Da spielt nicht der Prunk Rolle, sondern wie die armen Menschen trotzdem das Leben erleichtern. Natürlich wohnt in dieser Hütte niemand – allerdings wirkt es doch ein bisschen wie ein Hexenhäuschen? Ich war damals mit einer Freundin unterwegs. Wir trafen zwar keine Hexe, aber eine sehr nette alte Frau die ihre Ponys auf der Weide daneben fütterte.


Dieser Beitrag ist für Tell a Story, von Frühstück bei Emma initiiert.

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Schwein muss manchmal sein

manchmal habe ich das Gefühl, dass Schweinefleisch out ist. Es ist ja angeblich so ungesund, lieber verputisiert man alles. Als Kind gab es bei mir daheim viel Schweinefleisch und es war gute Qualität, da meine Eltern die Schweine für den Eigenbedarf selber gemästet haben. Putenfleisch finde ich dagegen blass, fad und geschmacklos.

Nigel Slater kombiniert Schweinernes gerne mit Äpfel, wie hier auch in seinem „Schweinefleisch mit Äpfeln und Ahornsirup“. Das Rezept habe ich aus Eat, ein Kochbuch dass ich relativ häufig nutze, wegen der raschen Rezepte die funktionieren.

Ich mag ja Nigel Slater erstens da er viel Interpretationsspielraum in seinen Rezepten lässt und zweitens seine Geschichten zu den einzelnen Gerichten.

Zutaten: 2 Äpfel (am besten säuerliche wie Boskop), 1 große Zwiebel, 1 Schweinsfilet (ich: entweder Kotelett oder Schnitzerl), Salz, Pfeffer, Fenchelsamen, Ahornsirup

Äpfel gegeben falls schälen und in Speiderl schneiden, danach die Zwiebel in Würfel schneiden. Beides gibt man in einer ausgebutterten Kasserolle rein und lässt beides im Ofen etwas schmoren. Schnitzerl oder Kotelett mit Salz, Pfeffer und Fenchelsamen würzen und in Schmalz oder Rapsöl anbraten. Schnitzerl oder Koteletts aus der Pfanne geben und in die Kasserolle mit Äpfel und Zwiebel bugsieren und die Apfel-Zwiebelmischung über das Fleisch geben mit Ahornsirup darüber träufeln und ca. 30 Minuten backen.

Dazu serviere ich gern Reis, Couscous oder Erdäpfel. Salat dazu rundet es auch ab.

Tell a story – mein Ruhepol

Emma von Frühstück bei Emma möchte für ihr Blogprojekt Tell a story unseren Ruhepol wissen.
Bei mir ist es die Natur. Natürlich könnte ich da auch bequemerweise auf meinen in der letzten Woche vorgestellten Lieblingsplatz hinweisen – aber das wäre doch etwas langweilig.
Mein Ruhepol ist glaube ich die Natur, sei es in Form von Bergen und Meer – wobei ich beim Meer noch mehr Aufholungsbedarf habe. Aber ich mag Natur einfach, wo rundherum keine Menschen sind, Berge, Hügel, Täler, Tiefebenen, Felder, Wiesen, Wälder, Waldlichtungen, Meer, Seen, Teiche, Flüsse, Bäche, Rinnsäle. Für mich ist es einfach dort, wo ich mich hinsetzen kann und mich keine Menschenseele anspricht bzw. die Möglichkeit kaum vorhanden sind. Dort darf ich träumen, Geschichten ausdenken, meinen Gedanken nachhängen oder einfach nix tun.
Es darf aber nicht zu ruhig sein, eine richtige Totenstille finde ich beängstigend, aber das Rauschen von Wasser, das Säuseln des Windes, Vogelgezwitscher oder das ferne Geräusch von Traktoren finde ich angenehm.

Hier zum Beispiel ein Platz an der Großen Mühl, wo es mir sehr behagt.

Tell a Story – mein Lieblingsplatz

zu sagen wo mein Lieblingsplatz ist fällt mir schwer, weil ich viele Lieblingsplätze habe.
für Tell a Story von Frühstück bei Emma – habe ich mich für meinen ehemaligen Arbeitsplatz entschieden, der jetzt ein Urlaubsplatz ist.

Ich habe von der Schule aus ein Praktikum machen. Viele gingen ins Ausland und ich ging in ein Land, wo ich die Sprache am Anfang zuerst auch schwer verstand. – nach Vorarlberg. Ich war auf einer Alpe – wie dort Almen heißen und habe das Vieh gehütet, die Kühe gemolken, die Schweine gefüttert und ausgemistet, geheut, Kräuter für Tee gesammelt, Himbeeren gesammelt, Gäste bewirtet, gekocht nur gekäst bzw. gesennt habe ich nicht, weil das dort in Vorarlberg Männerarbeit ist. Es war eine schöne Arbeit dort. Ja, ich musste bald aufstehen und ging relativ bald schlafen, es gab keinen Empfang. Ganz ehrlich, es war so wohltuend nicht dauernd erreichbar zu sein.
und jetzt da ich mit meine damaligen Chefleute so gut verstehe, bin ich ab und zu doch mal Gast bei Ihnen. Auch heuer wieder und ich freue mich riesig darauf, da ich erstens wieder freundliche Leute sehe, aber genauso auf die Leute. Dass ich wieder auf die einzelnen Weiden raufgehen kann. und mir tut es fast leid, dass ich nicht mehr einen ganzen Sommer dort bin, sondern nur eine Woche. Dabei hat dass alles so einen Reiz. Was ich dort alles erlebt habe viel!

Zum Beispiel beim Kühe hüten. Da hatte ich einmal ein riesiges Glück. Ich war mit den Kühen auf der steilsten Weide unterwegs. Auf einmal begann eine der Kühe, die Fanny statt friedlich zu grasen, wie von der Tarantel gestochen davon zulaufen. Ich sprintete ihr nach und bemerkte, sie wurde tatsächlich gestochen – von Wespen. Gott sei Dank beruhigte sie sich doch, bevor sie die komplette Herde ansteckte. Ich trieb die Herde dann rascher rauf, weg vom Wespennest, was mir auch gelang. Normalerweise läuft das Kühehüten ruhiger ab, da hat man schön viel Zeit zum Nachdenken und hätte ich damals einen Blog gehabt und Internetzugang hätte ich in der Mittagspause was geschrieben.

Tell a story – meine Strasse

wie immer knapp an der Deadline kommt mein Beitrag für die Fotostory.

Diesmal wollte ich meine Strasse fotografieren, aber ich find sie einfach nur stinklangweilig mit Parkplätze und Häuserfronten. Die einzige Abwechslung sind die Bushaltestellen und die Müllcontainer. Nein, nicht ganz. Bei einer Bushaltestelle gibt es Blumen, von den Wiener Stadtgärtnern gepflanzt. Ich liebe dieses Eckchen, da auch hier sich sogar Schmetterlinge verirren und ein bisschen Farbe ins grau bringen.

Das mag ich an Wien, dass selbst an unscheinbaren Ecken etwas schönes entstehen kann und die paar Quadratmeter Natur versüßen mir dann das Stadtleben. Und ich bin versucht die Blumen zu pflücken, aber dann tu ich es doch nicht. Einst habe ich eine Freundin besucht und als Mitbringsel brachte ich ihr einen Strauß Tulpen mit, damit der Frühling bei ihr einzieht. Sie bedankt sich und meint dann: „Ich hoffe, du hast keine Probleme bekommen, als du sie im Kreisverkehr gepflückt hast.“

Das ist ein „Tell a Story“ Projekt von Frühstück bei Emma.

Tell a story – meine Stadt

ich gestehe, es gab bei mir obwohl ich schon über 7 Jahre in Wien lebe – kurz Bedenken Wien als meine Stadt zu bezeichnen. Ohja, Wien ist meine Stadt. Ich bin eigentlich eher ein Landei. und trotzdem ist glaube ich Wien eine der wenigen Städte, wo ich es wohl doch aushalten könnte.
Ich mag die Vielfalt der Stadt. Das ist ganz schön schwer in einem Bild festzuhalten. Wien ist eigentlich eine Collage – aus schönen Gründerzeithäusern, Gemeindebauten, Parks, Schrebergärten, landwirtschaft, Schlössern und Burgen.
Aber das Schloss Belvedere zeigt die schönen Seiten und das kunstvolle, wobei im Hintergrund der Kran zeigt, es wird weitergebaut und man auch andere wichtige Gebäude im Hintergrund ahnt. Und Wien bietet viele schöne Aussichten, wie der Name Belvedere bedeutet ja schöne Aussicht. In Wien darf man manchmal natürlich es ironisch sehen – aber halt nicht immer.

Dieser Beitrag ist ein Teil von Emmas Projekt Tell a story

entrümpeln Tag 6 – Telefonbücher

seit 2015 habe ich die beiden Wälzer daheim, aber erst heute habe ich zum ersten Mal reingeschaut. Weil ich bevor ich sie wegwarf wissen wollte, wie die Leute auf der Seite V heißen. Jetzt bin ich informiert, dass es nicht nur eine Seite gibt mit V – sondern mehr. und zwar von: Vabitsch bis Vzen.

statt Telefonbuchpolka gibts ja jetzt den WhatsApp-Rap…

Weihnachtseindrücke

ich hoffe, ihr habt Weihnachten schön verbracht. Ich schon, die Magie von Weihnachten holt mich doch spätestens am 24.12 am Abend ab. so ist auch Weihnachtszeit das letzte der Magischen Mottos von Paleica. Vielen Dank fürs Organisieren. Ich werde diese Inputs vermissen. Es war inspirierend sich was zum Thema überlegen müssen.

Für mich ist die Weihnachtszeit jetzt vom 24.12 bis zum 6. Jänner. Alles vor dem 24.12 ist für mich der Advent. Ich liebe Weihnachten. Es gibt Begleiterscheinungen, auf die ich verzichten kann – Punsch, Glühwein, mit Punsch und Glühwein abgefüllte Personen, exzessiven Lichterketten und Lichterschmuck an Privathäusern – wie in den ganzen amerikanischen Filmen. Aber trotzallem, Weihnachten ist herrlich, selbst wenn sich mein weihnachtliches Gefühl seit einigen Jahren sich sehr spät einstellt. Weihnachten ist ein Fest für alle Sinne und spannender. Es duftet intensiv, schmeckt würzig, fühlt sich manchmal kalt an, aber nochmehr ist es wohlig warm, ist voller Musik und man kann sich kaum Sattsehen an vielen Dingen, egal ob traditionell oder auch kitschig. Aber zu Weihnachten gibt es den schönsten Kitsch, sei es bei Keksausstechern, verschneite Landschaften oder auch Christbaumschmuck, vor allem der Christbaumschmuck.

Ich mag schön geschmückte Christbäume, vor allem mit schönen Glasschmuck vom Glasblaser, aus der Tschechei oder von Ingeglas alias Kitschschmuck. Ich folge keinem Trend. Die Dinge müssen zu mir passen. Auf meinem Christbaum tummeln sich Gotteslobengerl neben Strohsterne, Glasschmuck aus der Tschechei befindet sich neben Dalarnapferden aus Schweden. und für nächstes Jahr will ich mir unbedingt die „Game of Thrones“-Kugeln besorgen. Die fehlen noch in meiner Christbaumschmucksammlung. Dabei habe ich schon heuer nicht jedes Stück meines Schmuckes auf mein Bäumchen gebracht. Allerdings fast alle meinen Eulen habe ich untergebracht und das sind mehr als meine Strohsterne.

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2 meiner gefiederten Schönheiten


auch ein stolzer Hirsch darf nicht fehlen.

für mich ist nicht nur der Christbaum wichtig, sondern auch Krippen faszinieren mich. Einmal möchte ich ins Salzkammergut zu einer sogenannten Kripperlroas. Hier ist das „Ischler Kripperl“ von meiner Mama.

und ja, auch wenn Weihnachten leider immer mehr grün ist, anstatt dass es im Winter wirklich winterlich ist – aber dieses Foto habe ich heute gemacht. Der Schnee verkitscht die Gegend auch ganz ordentlich.

ich hoffe, ihr verbringt bis 6. Jänner eine feine Weihnachtszeit

Mr. Snow


An der Bushaltestelle habe ich Mr. Snow getroffen, zwar in der Zwergenausführung, aber immerhin.

Leider wollte er im Bus nicht mitfahren, aber ich denke, er wäre dann wohl komplett entschwunden. Normalerweise machen das immer die Busse, bevor ich mich der Haltestelle nähere… Dabei bin ich immer eher knapp dran, sowie meistens bei den Magischen Mottos von Paleica. Wie jetzt auch wieder. Das diesmalige Thema ist natürlich nicht Schnee, sondern Streetart. Ich hab ja geplant, dass ich mir tolle Graffiti raussuche, wie zB. am Donaukanal. Aber es muss ja nicht nur immer Malerei sein, sondern gern auch figürlich.
und ist ein Schneemann nicht einfach eine Kunst. Es kommt auf die richtige Schneekonsistenz draufan, dass man den idealen Schneemann machen kann. Als Kind hat es mich immer geärgert, dass meine kunstvollen Schneemänner immer voll mit Gras und Laub waren. Ich musste sie immer mühsam reinigen. und so toll wie in den Bilderbüchern sahen meine Schneemänner auch nie aus, weil ich keine Kohlstückchen nehmen durfte. Wobei der hier abgebildete Schneemann, muss auch ohne Augen und Knöpfe vorliebnehmen. Hackschnitzel schauen nicht so adrett aus. und ich durfte nur die kümmerlichen Karotten nehmen für die Nase. Die waren dann so krumm, wie die Nase vom Hotzenplotz. und die Strohhaare waren auch eine Plage, weil die Erdanziehungskraft größer war, wie meine Befestigungsmöglichkeit. Meist endete es mit einer Halbglatze oder einer Otto Walkes-Frisur. Zylinder hatten wir sogar, aber die brauchten wir zum Theaterspielen und die Kübel wurden in der Landwirtschaft benötigt, ebenso wie die Besen und das einzige mal, wo ich einen ergattern durfte funktionierte es nicht mehr mit dne Armen. Mittlerweile glaube ich, die Schneemänner in den Bilderbüchern sind auch nur reine Fantasiefiguren.

geheimnisvoll

Auf den Bestsellerlisten diverser Buchhandlungen hat sich ein Buch namens „Das geheime Leben der Bäume“ getummelt. Ich habe es noch nicht gelesen, aber Bäume haben schöne interessante Formen und sind eins meiner Lieblingsfotomotive, sie sind so vielfältig. So müssen sie schon wieder als Fotomotiv für die magischen Mottos von Paleica herhalten, wie schon letztes Monat. Dieses Monat soll es eher geheimnisvoll sein. Da finde ich Abend- und Dämmerstimmung bzw. Nebelbilder passend. Diese Bilder entstanden letztes Jahr im Türkenschanzpark. Ich gehe gerne spazieren und während dem Spazieren denke ich für mich selber Geschichten aus und ich lass mich manchmal von der Umgebung inspirieren und am Abend assoziere ich doch eher geheimnisvolle Dinge. Was mich diesmal an Paleicas Beitrag bei der Vorstellung des Themas gefallen hat, waren ihre Bilder und die Assoziation zu Herr der Ringe. Isengard und Mordor.

und aus einem kahlen Baum, an dem Blätter hängen. Wird ein Baum mit kleinen schwarzen Vögeln, nein ein Baum mit lauter Fledermäusen oder ist es nicht doch eine Landkarte eines unterirdischen Höhlensystems.


das könnten Zaubernüsse sein und wenn der Mond voll ist schlüpfen daraus irgendwelche Wesen.

auch wenn ich weiß, es ist eine Krähe. wird es wieder ein anderer Vogel, eine Eule und die Kiefernadeln wirken selber wie feine Vogelfedern.