tell a story – urban Jungle

Wien ist vom Wienerwald umgeben, nachdem der Wiener Wald auch teilweise im Stadtgebiet ist, sehe ich ihn als Urban Jungle.
Ich bin froh, dass Wien viele Parks, grüne Hinterhöfe und auch Landwirtschaft hat, aber der Wald ist doch was besonderes. Gerade jetzt im Frühling. Wachsen da nicht nur die ersten Blumen, sondern auch Bärlauch. Leicht gelangt man selbst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Straßenbahn in den Wald. Ich mag den Wiener Wald, da er wirklich urig ist mit seinen Bäumen, die nicht in Reih und Glied stehen.
Ich finde der Wald steigert die Lebensqualität in Wien enorm. Ohne den Wald und den vielen Grünen Inseln – dank der Wiener Gärtner in der Stadt würde ich Wien nicht mögen.


seltsame Formen – eine Kiefer


das erste Grün


und das alte Holz – Lebensraum für viele Lebewesen


ein Nest von Blumen


Blümchen im Grünen eingebettet

Teil von Emmas Tell a story

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zu Fuß unterwegs – Tell a Story

Laut WHO soll man 10.000 Schritte täglich gehen. Ich schaffe es locker, einerseits, da ich in meiner Arbeit ständig viel zu gehen habe und zweitens geh ich viel und oft zu Fuß.


zu Fuß GEHEN ist wahrscheinlich neben dem Zug fahren und dem Reiten meine Lieblingsfortbewegungsart. Beim Gehen kann ich zwar nicht lesen wie im Zug oder habe Kontakt zu einem Tier wie beim Reiten, aber ich kann träumen und mir fallen da oft Dinge einfach auf. Ich hetze nicht gern, da übersieht man vieles und wird vielleicht noch zu guter letzt überfahren, weil man einfach so über die Straße hetzt und den Bus nachläuft, der einem eh garantiert vor der Nase davonfährt.

Es ist egal ob am Land oder in der Stadt – so ein Spaziergang erweckt Geschichten in mir.

Wie es wohl im Winter war in Schönbrunn unter Maria Theresia? Sie soll ja viele Schlittenpartien gemacht haben. Nur waren die Bäume im Park nicht so majestätisch wie jetzt. Das Foto entstand letztes Jahr, wie ich mir die Pomeranzen abholte für Kathas legendäre Pomeranzenmarmelade. Lang bin ich in und um und um Schönbrunn herumgeirrt. Aber danach belohnte ich mich mit diesem Spaziergang.


Am Land sind es nicht kaiserliche Hoheiten die mir im Sinn kommen, wenn ich spaziere, eher die einfachen Leute. Da spielt nicht der Prunk Rolle, sondern wie die armen Menschen trotzdem das Leben erleichtern. Natürlich wohnt in dieser Hütte niemand – allerdings wirkt es doch ein bisschen wie ein Hexenhäuschen? Ich war damals mit einer Freundin unterwegs. Wir trafen zwar keine Hexe, aber eine sehr nette alte Frau die ihre Ponys auf der Weide daneben fütterte.


Dieser Beitrag ist für Tell a Story, von Frühstück bei Emma initiiert.

Tell a story – meine Stadt

ich gestehe, es gab bei mir obwohl ich schon über 7 Jahre in Wien lebe – kurz Bedenken Wien als meine Stadt zu bezeichnen. Ohja, Wien ist meine Stadt. Ich bin eigentlich eher ein Landei. und trotzdem ist glaube ich Wien eine der wenigen Städte, wo ich es wohl doch aushalten könnte.
Ich mag die Vielfalt der Stadt. Das ist ganz schön schwer in einem Bild festzuhalten. Wien ist eigentlich eine Collage – aus schönen Gründerzeithäusern, Gemeindebauten, Parks, Schrebergärten, landwirtschaft, Schlössern und Burgen.
Aber das Schloss Belvedere zeigt die schönen Seiten und das kunstvolle, wobei im Hintergrund der Kran zeigt, es wird weitergebaut und man auch andere wichtige Gebäude im Hintergrund ahnt. Und Wien bietet viele schöne Aussichten, wie der Name Belvedere bedeutet ja schöne Aussicht. In Wien darf man manchmal natürlich es ironisch sehen – aber halt nicht immer.

Dieser Beitrag ist ein Teil von Emmas Projekt Tell a story

entrümpeln Tag 6 – Telefonbücher

seit 2015 habe ich die beiden Wälzer daheim, aber erst heute habe ich zum ersten Mal reingeschaut. Weil ich bevor ich sie wegwarf wissen wollte, wie die Leute auf der Seite V heißen. Jetzt bin ich informiert, dass es nicht nur eine Seite gibt mit V – sondern mehr. und zwar von: Vabitsch bis Vzen.

statt Telefonbuchpolka gibts ja jetzt den WhatsApp-Rap…

Mr. Snow


An der Bushaltestelle habe ich Mr. Snow getroffen, zwar in der Zwergenausführung, aber immerhin.

Leider wollte er im Bus nicht mitfahren, aber ich denke, er wäre dann wohl komplett entschwunden. Normalerweise machen das immer die Busse, bevor ich mich der Haltestelle nähere… Dabei bin ich immer eher knapp dran, sowie meistens bei den Magischen Mottos von Paleica. Wie jetzt auch wieder. Das diesmalige Thema ist natürlich nicht Schnee, sondern Streetart. Ich hab ja geplant, dass ich mir tolle Graffiti raussuche, wie zB. am Donaukanal. Aber es muss ja nicht nur immer Malerei sein, sondern gern auch figürlich.
und ist ein Schneemann nicht einfach eine Kunst. Es kommt auf die richtige Schneekonsistenz draufan, dass man den idealen Schneemann machen kann. Als Kind hat es mich immer geärgert, dass meine kunstvollen Schneemänner immer voll mit Gras und Laub waren. Ich musste sie immer mühsam reinigen. und so toll wie in den Bilderbüchern sahen meine Schneemänner auch nie aus, weil ich keine Kohlstückchen nehmen durfte. Wobei der hier abgebildete Schneemann, muss auch ohne Augen und Knöpfe vorliebnehmen. Hackschnitzel schauen nicht so adrett aus. und ich durfte nur die kümmerlichen Karotten nehmen für die Nase. Die waren dann so krumm, wie die Nase vom Hotzenplotz. und die Strohhaare waren auch eine Plage, weil die Erdanziehungskraft größer war, wie meine Befestigungsmöglichkeit. Meist endete es mit einer Halbglatze oder einer Otto Walkes-Frisur. Zylinder hatten wir sogar, aber die brauchten wir zum Theaterspielen und die Kübel wurden in der Landwirtschaft benötigt, ebenso wie die Besen und das einzige mal, wo ich einen ergattern durfte funktionierte es nicht mehr mit dne Armen. Mittlerweile glaube ich, die Schneemänner in den Bilderbüchern sind auch nur reine Fantasiefiguren.

geheimnisvoll

Auf den Bestsellerlisten diverser Buchhandlungen hat sich ein Buch namens „Das geheime Leben der Bäume“ getummelt. Ich habe es noch nicht gelesen, aber Bäume haben schöne interessante Formen und sind eins meiner Lieblingsfotomotive, sie sind so vielfältig. So müssen sie schon wieder als Fotomotiv für die magischen Mottos von Paleica herhalten, wie schon letztes Monat. Dieses Monat soll es eher geheimnisvoll sein. Da finde ich Abend- und Dämmerstimmung bzw. Nebelbilder passend. Diese Bilder entstanden letztes Jahr im Türkenschanzpark. Ich gehe gerne spazieren und während dem Spazieren denke ich für mich selber Geschichten aus und ich lass mich manchmal von der Umgebung inspirieren und am Abend assoziere ich doch eher geheimnisvolle Dinge. Was mich diesmal an Paleicas Beitrag bei der Vorstellung des Themas gefallen hat, waren ihre Bilder und die Assoziation zu Herr der Ringe. Isengard und Mordor.

und aus einem kahlen Baum, an dem Blätter hängen. Wird ein Baum mit kleinen schwarzen Vögeln, nein ein Baum mit lauter Fledermäusen oder ist es nicht doch eine Landkarte eines unterirdischen Höhlensystems.


das könnten Zaubernüsse sein und wenn der Mond voll ist schlüpfen daraus irgendwelche Wesen.

auch wenn ich weiß, es ist eine Krähe. wird es wieder ein anderer Vogel, eine Eule und die Kiefernadeln wirken selber wie feine Vogelfedern.

Nachtrag Magische Mottos: Gemeindebau

Ich bin ein bisschen spät dran für die Magischen Mottos von Paleica.
magische Momente
Zumindest die Fotos habe ich im Oktober gemacht. Das Thema für Oktober lautete: „Auf den Spuren von Geschichte und Vergangenheit“
Ich liebe Geschichte und nachdem ich ja in Wien einer geschichtsträchtigen Stadt lebe möchte ich natürlich etwas in Wien fotografieren. Es gibt viele historische Prachtbauten, aber ich habe mich für ein Gebäude entschieden, in dem nicht Adelige oder Bürger lebten, sondern Arbeiter. Den Karl-Marx-Hof in Wien Heiligenstadt.
Karl-Marx-Hof
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typisch wienerisch

Christine Nöstlinger wurde vor einigen Tagen 80. Ich gratuliere herzlich und wünsche ihr noch viele lange und gesunde Jahre.
Danke für all die wunderbaren Bücher: Von der „Feuerroten Friederike“ bis zu „Üba de gaunz oamen Leit“.
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