tanzende Derwische

die tanzenden Derwische sind mein Beitrag für das dieswöchige Motto – Fremdes von Emmas Fotoparade Tell a Story.

Für mich sind die tanzenden Derwische das exotischte, das ich bis jetzt gesehen habe.
wie ich mit meiner Cousine in Istanbul war, haben wir durch Zufall erfahren, dass an einem Abend, an dem wir in Istanbul waren die Tanzenden Derwische da waren. Wir haben dann spontan uns entschieden die Derwische zu sehen und dafür eine andere Touristenattraktion sausen zu lassen. Zurecht.

tanzende Derwische

Derwische sind Mitglieder eines mystischen islamischen Ordens, die den Sufismus praktizieren. Das Kernland der tanzenden Derwische war eigentlich die Gegend um Konya. Atatürk hat die tanzenden Derwische verboten. Jetzt sind die rituellen Tänze wieder erlaubt, aber unter dem Deckmantel als kulturelle Vereinigung.
Wir haben dann nach der Suma mit den Derwischen auch gesprochen, das war äußerst spannend und sie haben uns bereitwillig die Fragen beantwortet. Beispielsweise haben sie uns ihre Instrumente erklärt und auch dass sie immer eine bestimmte Handhaltung beibehalten. Eine Handfläche immer nach unten zeigend und die andere Handfläche nach oben zeigend um die Verbindung zu Erde und Himmel zu halten. Mehr Infos gibt es beispielsweise hier.


hier eine Vorstellung der Derwische in Istanbul, die ein Nutzer auf Youtube hochgeladen hat.

Die Wissenschaft erlernst du mit Hilfe der Schriften, die Kunst durch Übung, aber die Entfremdung kommt dir durch Gesellschaft zu.

Rumi

Rumi, der Mystiker und Gründer des Mevlevi-Ordens hat viel geschrieben. Noch immer ist einiges von ihm wie auch noch heute gültig und nicht zu seiner Lebenszeit im 13- Jahrhundert.

Fremdes find ich meist sehr interessant und bereichernd. Man kann dazulernen. Allerdings gibt es Dinge die mir auch fremd bleiben und ich hoffe mir immer fremd bleiben werden. Das wäre unter anderem der momentan starke Fremdenhass in Österreich. Dadurch fühle ich mich momentan von der Gesellschaft in Österreich schon etwas entfremdet.

Advertisements

Präsident/in ante Portas

ich hoffe, dass Amerika weise wählt. – und ich glaube als Österreicherin darf ich da jetzt nicht zu groß das Maul aufreißen.
Leider haben sich die vereinigten Staaten nicht immer an diese Worte von Thomas Jefferson, einen der Gründungsväter ihrer Nation gehalten.

„Frieden, Handel und aufrichtige Freundschaft mit allen Nationen, verstrickende Bündnisse mit keiner.“

Das sind Visionen, klingt ganz anders, als die Vereinigten Staaten die wir jetzt kennen und erst recht nicht, wenn ein bestimmter Herr Präsident wird.

und wieder werde ich daran erinnert, dass ich mir „John Adams“ ansehen soll. und nicht nur, weil Stephen Dillane Thomas Jefferson spielt. Sondern auch, weil ich vielleicht die USA ev. besser verstehe.

vor allem lernt man, dass der Drehsessel von Thomas Jefferson erfunden wurde…

Wort zum Sonntag, bzw. einige Worte zum Wahlplakat

Es ist wieder soweit. Ich kann mich nicht mehr zurückhalten. Fast ein Jahr ist es her, wo ich mich das letzte mal explizit über bzw. gegen das Gebaren der FPÖ mich hier auf meinem Blog geäußert habe. Anlässe gibt es viele und je mehr man sich darüber aufregt, desto mehr fühlt sich die FPÖ als Opfer. Sagt man aber nichts, dann lässt man Gleichgültigkeit walten. Jetzt möchte ich und muss wieder mal etwas zur FPÖ und ihren Methoden sagen. Passenderweise am Sonntag.
Weiterlesen

5 Jahre später

“Deine Arbeit wird einen großen Teil deines Lebens einnehmen und die einzige Möglichkeit, wirklich zufrieden zu sein ist, dass du glaubst, dass du großartige Arbeit leistest. Und der einzige Weg großartige Arbeit leisten zu können, ist zu lieben, was du tust. Wenn du das noch nicht gefunden hast, dann halte die Augen offen. Mit deinem ganzen Herzen wirst du wissen, wenn du es endlich gefunden hast. Wie jede Beziehung wird sie mit den Jahren immer besser werden. Also halte danach Ausschau, bist du es findest. Gib dich nicht mit weniger zufrieden.”

Steve Jobs

Sonnenblumefinster

es ist wirklich wahr.
Mein Vater hat seine Arbeit geliebt und ich habe den Eindruck, er ist trotz allem in Frieden gestorben.
Sein Tod hat mich gelehrt, dass ich mich vor dem Sterben nicht fürchten brauche. Er hat es auch zum Schluß gesagt, dass er keine Angst hat. und was ich damals etwas schockierend fand, dass er gesagt hat, das Alte muss sterben um dem Neuen Platz zu machen. Einige Monate später starb Steve Jobs, der in seiner berühmten Stanfordrede – dasselbe sagte.

Manchmal frage ich mich, was er zu den Ereignissen der 5 Jahren, die seit seinem Tod vergangen sind, gesagt hätte. Ich habe mich daran gewöhnt, dass er nicht mehr da ist. Nur es gibt genug Themen und Gelegenheiten – über die ich mich mit ihm gern unterhalten hätte. Allein schon 2011 hätte viel beinhaltet. Und 2016 – ich frage mich, was er zu allem gesagt hätte. Die Gespräche darüber, die ich nie mit ihm führen kann fehlen mir. Es wäre einfach nur interessant gewesen.

Humor

mir gefällt diese Definition von Humor von Leonardo Boff.

Humor ist kein Synonym für Witze, den es gibt Witze ohne Humor und Humor ohne Witze. Ein Witz kann nicht wiederholt werden; wiederholt man ihn, verliert er seinen Anmut. Eine Erzählung, die voller Humor steckt, bewahrt sich stets ihren Anmut, und wir hören sie immer wieder gern.

aus diesem Blogeintrag: Humor als Ausdruck psychischer und spiritueller Gesundheit