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mit dem Rad – Tell a story

Ich muss gestehen, Rad fahren ist nicht meins. Ich kann es nicht und will es auch nicht. Weshalb ist auch eine Story, aber eine die ich zumindest jetzt nicht erzählen möchte. Danke für das Verständnis.
Zumindest andere fahren gerne Rad, so auch eine Freundin von mir, die mich mit ihrer Schwester B besuchte. B hatte grad die Radfahrprüfung gemacht und natürlich wollte B. jetzt auch offiziell als geprüfte Radfahrerin einen Ausflug machen und so haben sie mich daheim besucht. Dabei hatten sie durchaus einige Höhenmeter zu bewältigen. Hut ab! Das wiederum erregte die Aufmerksamkeit einer meiner Schwestern, die unbedingt das neue tolle Fahrrad ausprobieren wollte. Nun B hatte nix dagegen und meine Schwester machte eine Spritztour. Alles wäre gut gegangen, weil meine Schwester, die normalerweise nie Röcke trug, einen langen im Gibsy-Style anhatte. Es kommt so wie es kommt, der Rock verhedderte sich im Zahnrad und meine Schwester stürzte. Ihr ist nix passiert und dem Fahrrad auch nicht – nach dem wir den Stoff aus dem Rad gezogen haben. Nur der Rock hatte darunter gelitten und landete in der Verkleidungskiste. Nun so ein Fetzenstil macht sich gut im Fasching, wenn man als Hexe geht.

PS: Das ist natürlich nicht das Zahnrad des Rades von B., sondern ein anderes

Das ist ein Teil von Emmas Aktion Tell a story

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zu Fuß unterwegs – Tell a Story

Laut WHO soll man 10.000 Schritte täglich gehen. Ich schaffe es locker, einerseits, da ich in meiner Arbeit ständig viel zu gehen habe und zweitens geh ich viel und oft zu Fuß.


zu Fuß GEHEN ist wahrscheinlich neben dem Zug fahren und dem Reiten meine Lieblingsfortbewegungsart. Beim Gehen kann ich zwar nicht lesen wie im Zug oder habe Kontakt zu einem Tier wie beim Reiten, aber ich kann träumen und mir fallen da oft Dinge einfach auf. Ich hetze nicht gern, da übersieht man vieles und wird vielleicht noch zu guter letzt überfahren, weil man einfach so über die Straße hetzt und den Bus nachläuft, der einem eh garantiert vor der Nase davonfährt.

Es ist egal ob am Land oder in der Stadt – so ein Spaziergang erweckt Geschichten in mir.

Wie es wohl im Winter war in Schönbrunn unter Maria Theresia? Sie soll ja viele Schlittenpartien gemacht haben. Nur waren die Bäume im Park nicht so majestätisch wie jetzt. Das Foto entstand letztes Jahr, wie ich mir die Pomeranzen abholte für Kathas legendäre Pomeranzenmarmelade. Lang bin ich in und um und um Schönbrunn herumgeirrt. Aber danach belohnte ich mich mit diesem Spaziergang.


Am Land sind es nicht kaiserliche Hoheiten die mir im Sinn kommen, wenn ich spaziere, eher die einfachen Leute. Da spielt nicht der Prunk Rolle, sondern wie die armen Menschen trotzdem das Leben erleichtern. Natürlich wohnt in dieser Hütte niemand – allerdings wirkt es doch ein bisschen wie ein Hexenhäuschen? Ich war damals mit einer Freundin unterwegs. Wir trafen zwar keine Hexe, aber eine sehr nette alte Frau die ihre Ponys auf der Weide daneben fütterte.


Dieser Beitrag ist für Tell a Story, von Frühstück bei Emma initiiert.

Schwein muss manchmal sein

manchmal habe ich das Gefühl, dass Schweinefleisch out ist. Es ist ja angeblich so ungesund, lieber verputisiert man alles. Als Kind gab es bei mir daheim viel Schweinefleisch und es war gute Qualität, da meine Eltern die Schweine für den Eigenbedarf selber gemästet haben. Putenfleisch finde ich dagegen blass, fad und geschmacklos.

Nigel Slater kombiniert Schweinernes gerne mit Äpfel, wie hier auch in seinem „Schweinefleisch mit Äpfeln und Ahornsirup“. Das Rezept habe ich aus Eat, ein Kochbuch dass ich relativ häufig nutze, wegen der raschen Rezepte die funktionieren.

Ich mag ja Nigel Slater erstens da er viel Interpretationsspielraum in seinen Rezepten lässt und zweitens seine Geschichten zu den einzelnen Gerichten.

Zutaten: 2 Äpfel (am besten säuerliche wie Boskop), 1 große Zwiebel, 1 Schweinsfilet (ich: entweder Kotelett oder Schnitzerl), Salz, Pfeffer, Fenchelsamen, Ahornsirup

Äpfel gegeben falls schälen und in Speiderl schneiden, danach die Zwiebel in Würfel schneiden. Beides gibt man in einer ausgebutterten Kasserolle rein und lässt beides im Ofen etwas schmoren. Schnitzerl oder Kotelett mit Salz, Pfeffer und Fenchelsamen würzen und in Schmalz oder Rapsöl anbraten. Schnitzerl oder Koteletts aus der Pfanne geben und in die Kasserolle mit Äpfel und Zwiebel bugsieren und die Apfel-Zwiebelmischung über das Fleisch geben mit Ahornsirup darüber träufeln und ca. 30 Minuten backen.

Dazu serviere ich gern Reis, Couscous oder Erdäpfel. Salat dazu rundet es auch ab.

Tell a story – mein Ruhepol

Emma von Frühstück bei Emma möchte für ihr Blogprojekt Tell a story unseren Ruhepol wissen.
Bei mir ist es die Natur. Natürlich könnte ich da auch bequemerweise auf meinen in der letzten Woche vorgestellten Lieblingsplatz hinweisen – aber das wäre doch etwas langweilig.
Mein Ruhepol ist glaube ich die Natur, sei es in Form von Bergen und Meer – wobei ich beim Meer noch mehr Aufholungsbedarf habe. Aber ich mag Natur einfach, wo rundherum keine Menschen sind, Berge, Hügel, Täler, Tiefebenen, Felder, Wiesen, Wälder, Waldlichtungen, Meer, Seen, Teiche, Flüsse, Bäche, Rinnsäle. Für mich ist es einfach dort, wo ich mich hinsetzen kann und mich keine Menschenseele anspricht bzw. die Möglichkeit kaum vorhanden sind. Dort darf ich träumen, Geschichten ausdenken, meinen Gedanken nachhängen oder einfach nix tun.
Es darf aber nicht zu ruhig sein, eine richtige Totenstille finde ich beängstigend, aber das Rauschen von Wasser, das Säuseln des Windes, Vogelgezwitscher oder das ferne Geräusch von Traktoren finde ich angenehm.

Hier zum Beispiel ein Platz an der Großen Mühl, wo es mir sehr behagt.

entrümpeln Tag 12 bis Tag 25

leider hat es in letzter Zeit bissl gewirbelt, und ich war nicht ganz so brav beim ausmisten oder zumindest beim dokumentieren.
Außerdem war mir das Fotoprojekt Tell a story wichtiger.

also ein bisschen etwas habe ich entrümpelt.

paar alte Magnete, altes Geschirr – welcheskaputt ist oder mir nicht mehr gefällt, Armbänder und Halsketten – die ich an meine Nichten weitergebe, Einzelsocken, 2 kaputte Gürtel, CD’s mit Hörproben, abgelaufene Gutscheine – die ich eh nie einlöste, einige alte Briefe, eine alte Aktentasche, einige kaputte Mappen, einen Handschmeichler – aber das brauch ich nicht, paar kaputte Stifte.

ich hab da auch nicht alles fotografiert.
Fotografisch habe ich allerdings nur 2 Dinge festgehalten. bzw. nur die genommen, die noch einigermaßen spannend aussehen.

Tell a Story – mein Lieblingsplatz

zu sagen wo mein Lieblingsplatz ist fällt mir schwer, weil ich viele Lieblingsplätze habe.
für Tell a Story von Frühstück bei Emma – habe ich mich für meinen ehemaligen Arbeitsplatz entschieden, der jetzt ein Urlaubsplatz ist.

Ich habe von der Schule aus ein Praktikum machen. Viele gingen ins Ausland und ich ging in ein Land, wo ich die Sprache am Anfang zuerst auch schwer verstand. – nach Vorarlberg. Ich war auf einer Alpe – wie dort Almen heißen und habe das Vieh gehütet, die Kühe gemolken, die Schweine gefüttert und ausgemistet, geheut, Kräuter für Tee gesammelt, Himbeeren gesammelt, Gäste bewirtet, gekocht nur gekäst bzw. gesennt habe ich nicht, weil das dort in Vorarlberg Männerarbeit ist. Es war eine schöne Arbeit dort. Ja, ich musste bald aufstehen und ging relativ bald schlafen, es gab keinen Empfang. Ganz ehrlich, es war so wohltuend nicht dauernd erreichbar zu sein.
und jetzt da ich mit meine damaligen Chefleute so gut verstehe, bin ich ab und zu doch mal Gast bei Ihnen. Auch heuer wieder und ich freue mich riesig darauf, da ich erstens wieder freundliche Leute sehe, aber genauso auf die Leute. Dass ich wieder auf die einzelnen Weiden raufgehen kann. und mir tut es fast leid, dass ich nicht mehr einen ganzen Sommer dort bin, sondern nur eine Woche. Dabei hat dass alles so einen Reiz. Was ich dort alles erlebt habe viel!

Zum Beispiel beim Kühe hüten. Da hatte ich einmal ein riesiges Glück. Ich war mit den Kühen auf der steilsten Weide unterwegs. Auf einmal begann eine der Kühe, die Fanny statt friedlich zu grasen, wie von der Tarantel gestochen davon zulaufen. Ich sprintete ihr nach und bemerkte, sie wurde tatsächlich gestochen – von Wespen. Gott sei Dank beruhigte sie sich doch, bevor sie die komplette Herde ansteckte. Ich trieb die Herde dann rascher rauf, weg vom Wespennest, was mir auch gelang. Normalerweise läuft das Kühehüten ruhiger ab, da hat man schön viel Zeit zum Nachdenken und hätte ich damals einen Blog gehabt und Internetzugang hätte ich in der Mittagspause was geschrieben.

Tell a story – meine Strasse

wie immer knapp an der Deadline kommt mein Beitrag für die Fotostory.

Diesmal wollte ich meine Strasse fotografieren, aber ich find sie einfach nur stinklangweilig mit Parkplätze und Häuserfronten. Die einzige Abwechslung sind die Bushaltestellen und die Müllcontainer. Nein, nicht ganz. Bei einer Bushaltestelle gibt es Blumen, von den Wiener Stadtgärtnern gepflanzt. Ich liebe dieses Eckchen, da auch hier sich sogar Schmetterlinge verirren und ein bisschen Farbe ins grau bringen.

Das mag ich an Wien, dass selbst an unscheinbaren Ecken etwas schönes entstehen kann und die paar Quadratmeter Natur versüßen mir dann das Stadtleben. Und ich bin versucht die Blumen zu pflücken, aber dann tu ich es doch nicht. Einst habe ich eine Freundin besucht und als Mitbringsel brachte ich ihr einen Strauß Tulpen mit, damit der Frühling bei ihr einzieht. Sie bedankt sich und meint dann: „Ich hoffe, du hast keine Probleme bekommen, als du sie im Kreisverkehr gepflückt hast.“

Das ist ein „Tell a Story“ Projekt von Frühstück bei Emma.

entrümpeln Tag 10 und Tag 11 – weg mit Dekokram

ich will ja ganz schön kreativ sein, aber Origami ist nicht meins. Ich wurschtel herum und es funktioniert trotzdem nicht. um mir mehr Frust zu ersparen kommt das Papier weg.

und nachdem ich heute den Christbaum wieder entschmückte, habe ich bei den Dekosachen ausgemistet und jede Menge zu kurzer Bänder und kaputte Dekodinge, bzw. was mir nicht (mehr) gefällt entsorgt.

Tell a story – meine Stadt

ich gestehe, es gab bei mir obwohl ich schon über 7 Jahre in Wien lebe – kurz Bedenken Wien als meine Stadt zu bezeichnen. Ohja, Wien ist meine Stadt. Ich bin eigentlich eher ein Landei. und trotzdem ist glaube ich Wien eine der wenigen Städte, wo ich es wohl doch aushalten könnte.
Ich mag die Vielfalt der Stadt. Das ist ganz schön schwer in einem Bild festzuhalten. Wien ist eigentlich eine Collage – aus schönen Gründerzeithäusern, Gemeindebauten, Parks, Schrebergärten, landwirtschaft, Schlössern und Burgen.
Aber das Schloss Belvedere zeigt die schönen Seiten und das kunstvolle, wobei im Hintergrund der Kran zeigt, es wird weitergebaut und man auch andere wichtige Gebäude im Hintergrund ahnt. Und Wien bietet viele schöne Aussichten, wie der Name Belvedere bedeutet ja schöne Aussicht. In Wien darf man manchmal natürlich es ironisch sehen – aber halt nicht immer.

Dieser Beitrag ist ein Teil von Emmas Projekt Tell a story

digitaler Müll – entrümpeln Tag 8 und Tag 9

Es gibt digitalen Müll. Gestern habe ich am Handy wieder mal eine Löschsession gemacht. Ganz schön erstaunlich, welchen Müll man sich durch gewisse Whatsappgruppen einfängt. Pseudowitziges und Kettenmessages und vor allem die ich hab dich ganz toll lieb-Bildln brauch ich nicht. Ich hab mich aus einigen Gruppen gelöscht und all diesen Bildmüll gelöscht. Wenn ich in Zukunft so was gehäuft von einer Person kriege, dann schick ich einfach zurück, dass ich sowas nicht will.

und ja dann am PC:
mein Desktop wurde unübersichtlicher, vor allem nachdem ich vor 3 Wochen den USB-STickinhalt noch draufspielte, da ich einen USB Stick brauchte. Das war Inhalt von über einem Jahr. Ich habe da ordentlich durchsortiert. (Die Dateinamen habe ich geschwärzt, das ist mir zu persönlich). Außerdem habe ich dann auch wieder mal ein neues Desktopbild installiert. Ich will nicht immer erinnert werden, dass es irrsinnig lange dauert, bis ich weiß wie meine Lieblingssaga weitergehen wird. gerade im digitalen Bereich merke ich, wieviel ich da noch zu tun habe.

hier das vorher

und das nachher