Fotochallenge: Aus dem Archiv – perfekt

das heutige Wort ist perfekt.
Ich finde es relativ schwierig, da ich immer wieder meine Bilder mit kritischem Blick betrachte. Mal ist es mir zu unscharf, das Motiv zu klein, das Motiv ist zu hoch, zu tief, zu weit rechts oder zu weit links im Bild. Es ist verschwommen, etc. Wobei oft hier der Zufall auch eine Rolle spielt. Hier hat ein Huhn geglaubt, sie muss schon Ostern etwas vorverlegen und hat das Ei eben auf die Wiese gelegt.

Fast noch schwieriger als das perfekte Foto zu machen, ist, das perfekte Ei zu kochen.
Was perfekt ist, hängt natürlich auch vom Geschmack ab. Ich mag eher sehr weiche bis weiche Eier. Das beste finde ich natürlich den Dotter.
Ei mit Doppeldotter
Leider sind Eier mit Doppeldotter doch eine Rarität.
Zu einem perfekten Ei gehört auch ein guter Ursprung her – Bio ist ein Muss. Man merkt auch die Qualität beim Kuchen backen. Die Eier von den Hühnerchen am Hof meiner Schwester (Bioplushühner) färben so stark, dass die Kuchenböden in einem wirklich kitschigen dottergelb leuchten.

Was ist für euch das perfekte Ei?

Fotochallenge – Aus dem Archiv: praktisch

Fotochallenge

heute habe ich folgendes Wort gezogen: praktisch

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praktisch ist etwas, was gut zum Gebrauchen ist und zweckmäßig.

Als Kind und vor allem als Jugendliche war praktisch – bezüglich Kleidung aus dem Mund meiner Frau Mama, ein Ausschlußgrund genau diese Kleidungsstücke zu wollen. Mit Hände und Füße wehrte ich mich, so bezeichnetes Gewand anzuziehen. Deswegen waren Holzschuhe für mich ja sehr anziehend, da Mama die als unpraktisch bezeichnet hatte (Oh, ton: die verlierst du ja eh immer, da kannst du nicht gescheit gehen – zieh Klapperl an, die sind ja viel praktischer) Nun, so praktisch waren Klapperl für sie auch nicht, weil sie ja doch die Holzschuhe für die kurzen Wege wie zur Wäschespinne oder zum Hühnerstall oder in den Garten anzog. Ich vermute mal, es war für sie immens unpraktisch, wenn die Holzschuhe gerade im Gebrauch waren, oder bei einer anderen Haustüre waren, als sie gerade die Holzschuhe brauchte und deswegen die Aussage, dass die unpraktisch sind. Irgendwann in den 2000er Jahren lösten doch die Crocs oder die Billigcrocimitate zum teil die Holzschuhe ab. Wobei diese jetzt wieder von den Holzschuhen abgelöst werden. Naja, nachhaltiger sind diese Teile doch schon, als die Crocs. und selbst ältere Exemplare schauen noch immer besser aus, wie die alten ausgelatschten Plastikdinger.

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Bäume – Tell a story

Ich mag Bäume sehr gern – von der edlen schlanken Zypresse bis zur knorrigen Eiche. Besonders gerne habe ich alte Bäume in Obstgärten. Nein, nicht diese die sich fast gleichen in den Obstbauplantagen, sondern Bäume mit Mostobst oder Wirtschaftsapfelsorten.
Viele sind unverwechselbar und manche haben wirklich eine eigene Geschichte.
Zum Beispiel einer der Bäume mit Boskoop, die wir daheim als Lederapfel bezeichnen. Wobei ich mittlerweile dank der Arche Noah in Schiltern den Verdacht habe, dass es eher die Graue Herbstrenette ist. Allein das durchlesen der verschiedenen Obstsorten erweckt in mir Sehnsucht einen eigenen Obstgarten zu besitzen. Schon die Vorstellung, dass so ein Obstgarten nicht nur für mich, sondern auch für Menschen lang nach meiner Zeit noch Freude bereitet befriedigt mich.
Zurück zu dem Lederapfelbaum. Der hatte schon 2 heftige Orkane erlebt. 1929 kam er damals schief zu stehen und 1993 brach einer seiner Hauptäste ab. trotzdem trägt er seit diesen 25 Jahren unverdrossen, weiterhin seine Früchte.
Auch wenn er in der Mitte schon etwas hohl ist, aber hohle Bäume haben doch auch Vorzüge, wenn man an Pippi Langstrumpf und den Limonadenbaum denkt.


Es gibt zwar keine Apfellimonade, allerdings aus den Äpfeln kann man beispielsweise Süßmost, Bratapfel oder Apfelkuchen machen.


Besonders jetzt im Frühjahr sieht man die außergewöhnliche Form des Baumes.


derselbe Baum in voller Blüte (Mitte)


Blüte im Detail

und mit Früchten (Vordergrund)

Das war mein Beitrag zu Tell a story – bei Frühstück bei Emma.

Blumen – Tell a story

Blumen, ich liebe Blumen. Natürlich sind die im Garten auch schön, aber ich hab oft und viele welche von den Wiesen gepflückt.
Ich pflückte viele Blumen auch für meine Mama. Nur als kleines Mädchen verstand ich nicht viel von Blumenarrangement und steckte einfach alle so wie sie waren in die Vase. Mama hat aber die vielen Blumen dann oft auf mehr Vasen aufgeteilt.
Ich nehme sie zwar gern mit ins Haus, aber wenn sie draußen stehen bleiben dürfen und wachsen finde ich Blumen doch am Schönsten.
Ich halte es hier mit Henri Matisse:

Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will.


auf der Alp blüht der Enzian – in dem Fall der Schwalbenschwanzenzian


Glockenblume in Nahaufnahme


und hier mit Hornklee im Vordergrund


Blühstreifen mit Sonnenblumen – eine schöne Bienenweide


eine Staude als Schmetterlingsweide im Garten


Dahlien im Herbst

 

Tell a story ist eine Blogparade von Frühstück bei Emma. Hier könnt ihr andere Blümchen bewundern.

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Erlebnis Einkaufen: Erdäpfel

schon vor 10 Jahren gebloggt, aber doch nicht ganz unaktuell

Weltbeobachterins Notizblog

ich staune immer wieder, beim Einkaufen was es alles gibt oder nicht gibt.
Diesmal haben es mir die Erdäpfel/Kartoffeln/Krumpera angetan.

Nunja, geh ich durch den Supermarkt bzw. in der Gemüseabteilung und such mir das von mir benötigte und gewünschte Vitaminlieferanten aus. Darunter auch Erdäpfel. Bekanntlich gedeihen die ja fast überall und deswegen bin ich ja nicht erstaunt, dass es die auch in Zypern und Israel wachsen. Aber, dass sie ausgerechnet auch in Österreich angeboten werden verwundert mich schon. Entschuldigung, aber hat Österreich nicht genug Erdäpfel bei
Anbau von ungefähr 700.000 Tonnen? (Quelle: Landwirtschaftsministerium) Das wären ungefähr 87,5 kg pro Kopf in Österreich. Wenn ich mich nicht verrechnet habe. Ich habe rund 8 Millionen Österreicher genommen.
Ich habe mich übrigens ganz fast regional für die Erdäpfel aus dem Weinviertel entschieden. Natürlich mit dem AMA-Gütesiegel. Und zwar die Sorte: Tosca. Eigenartige Erdäpfelnamen gibt es. Von daheim, da wir auch welche anbauen…

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Erni rules

ein großes Danke an Magdalena Miedl, fürs veröffentlichen dieses Interviews. Ich bin ein Fan von Frau Mangold und ich liebe ihre erfrischende Art. und dieses Interview macht Lust mir das Buch nicht nur zu lesen, sondern auch zu kaufen.

Mir ist normalerweise egal, wie prominent meine Gesprächspartnerin ist. Aber die Frau Professor Mangold, x-fach ausgezeichnete Schauspieldoyenne, vor knapp zwei Monaten 90 geworden, ist legendär für ihre Unverblümtheit, und ich war richtig aufgeregt. Dabei mag ich unverblümte alte Damen, und erst recht fluchende Frauen. Frau Mangold ist auch heute etwas grantig, weil der Kollege vor mir […]

via Erni Mangold, 13. März 2017 — Ohne Papier

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Leseempfehlung: Der Artikel von Alexia Weiss in der Wienerzeitung.

Die Dame schreibt, aus welchem Grund man gewisse Fotos veröffentlicht oder nicht veröffentlicht. Ich stimme dem zu.
Raureif

Ich will nicht wissen wie ein Täter aussieht, ich will seinen oder ihren Namen nicht wissen und auch sein oder ihr Gesicht nicht sehen. Ich will nicht, dass er oder sie dann noch berühmt wird mit seinem tun. Ich wünsche, ich werde nie so einem Menschen persönlich begegnen.

Ich will auch nicht die Menschen sehen, wie sie einem Terror zu Opfer gefallen sind. Wo man genau sieht, was passiert ist. Ich will nicht wegsehen, aber ich will auch diejenigen, die dies hervorrufen auch nicht Grund geben sich zu freuen.

Ich will allerdings nicht die Opfer vergessen, die Welt soll sehen – aus welchen Umständen Menschen wegen Terror herausgerissen werden. Aus glücklichen Kindertagen, aus erfüllten Beziehungen oder aus einem Leben mit guten Freunden.