Veröffentlicht in Buch, einfach nur so, ich, Lebensstil, Nachdenkergebnis, SUB-Abbau

weg mit dem Gerümpel

zerst bekommt man zu Weihnachten einiges geschenkt und das Haus, die Wohnung wird immer enger. Also startet man doch gleich im Jänner mit einem neuen Lebensstil durch. Die einen sind auf den Abnehmtrip und andere fangen zum Entrümpeln an. Einige Blogger und Bloggerinnen machen das jedes Jahr im Jänner, wie z.B. Wendy. Ich hatte das selber schon vor 2 Jahren versucht, aber nach paar Tagen habe ich aufgegeben und das bloggen auch gleich dazu…

Schreiber
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Heuer mache ich es nicht, aber entrümpelt wird trotzdem. Dazu habe ich „Feng-Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston herausgekramt und wiedergelesen. Da stehen wirklich sehr viele kluge Sachen drinnen, wenn auch Feng-Shui nicht ganz logisch ist. Wenn man das sogenannte Baguasystem hernimmt, wo die Wohnfläche in 9 Bereiche eingeteilt ist, wo gibt man die Toilette hin, ohne dass es in dem Bereich dann alles mies läuft.
Karen Kingston schreibt auch einen Blog, wo sie auch immer wieder über das Thema Gerümpel schreibt. Ich finde es immer ganz interessant.
Karen Kingston Buch
Frau Kingston hat wirklich recht, dass zuviel auf wenig Raum, einfach erdrückend ist, genauso wenig wie Dinge die einem an etwas negatives erinnern oder an eine negative Person. Es ist schon ein Wahnsinn, was sich an Dinge anhäuft. Ich beobachte, dass erschreckenderweise an meinem Buchregal, wie wenig ich wirklich davon lese, wiederholt lese oder nachschlage. Ein Stapel ungelesener Bücher mit über 100 Bücher ist zuviel. Ich sollte da wirklich heikler sein, was ich mitnehme – aber Bücher sind so verlockend. Ich muss nicht alles mitnehmen, nur weil es lesbar aussieht. Noch dazu, wo ich eigentlich eh keine Bücher mag, die müffeln und noch schlimmer müffeln und nach Zigaretten riechen, was gerade bei Gratisbüchern oft der Fall ist. Diese habe ich entfernt, Ebenso die, die ich via Buchmaxe zu Kohle machen kann. Bei den einzigen zwei Büchern, wo ich mir unsicher war, habe ich nachgesehen, ob es sie in den Wiener Büchereien gibt und dann habe ich sie ohne schlechtes Gewissen verkauft. Mit Ende des Jahres 2017 soll mein Buchregal nur mehr mit Büchern belegt sein, an denen wirklich mein Herz hängt und ich immer wieder reinschauen werde wie beispielsweise die Nibelungensage nacherzählt von Michael Köhlmeier. Manche Bücher kann ich nach einiger Zeit auch wieder gehen lassen, weil ich doch Interesse verloren habe oder die Entwicklungen schneller sind. Das geschieht bei Sachbüchern. Allerdings sind einige Werke Erbstücke, wo ich doch ein schlechtes Gewissen habe. Wie es auch sei, aus dieser Unmenge habe ich einige immerhin dann doch zu Geld gemacht, via Buchmaxe. Das Geld kann ich in ein neues Buch investieren oder ich bezahle damit die Verlängerung der Jahreskarte bei den Wiener Büchereien. Diese Aussicht auf Zugang zu aktuellen hat mich materiell gemacht, aber materiell dass es Sinn macht. Und waren es nicht auch materielle Gründe, dass ich die Bücher mitnahm. Immerhin will ich sie besitzen. Allerdings wie weit macht es Sinn, wenn man nicht einmal die Titel mehr weiß. Mittlerweile will ich nur mehr an Büchern das besitzen, was ich mag und was nützlich ist. Die liebsten Bücher sind doch die, mit Erinnerungen und nicht die, wie kam das in meinem Regal. Wie dem auch sei, der SUB-Abbau geht weiter.
Und zwischendurch kann man gerne noch einiges Weggeben. Mit rockiger Musik geht es auch leichter.
Enjoy!

Veröffentlicht in Österreich, Bildarchiv, Nachdenkergebnis, natur

eisige Stille

Paleica hat uns zum letzten Mal in diesem Jahr ein magisches Motto mitgegeben.
Still. Leben.
magische Mottos

Diesmal habe ich zwei Bilder aus dem Archiv. Genauer gesagt sind sie aus dem Jahr 2013 und ich habe sie während eines Spaziergangs in Waidhofen an der Ybbs gemacht.

Es heißt zwar, der Advent ist die stillste Zeit, was man beim regen Betrieb in Einkauszentren nicht so behaupten kann, vor allem am morgigen Feiertag.
Aber bei einem Spaziergang in Allerherrgottsfrühe in einem Wald oder zwischen Wiesen und Feldern findet man sehr wohl die Stille. Rauhreif, der alles nochmals so schön verzaubert oder in manchen Fällen auch Eis. Hier hat sich das bewegliche Wasser, das flüssig ist in die feste Form verwandelt in Eis. Es steht still und ist für mich ein Zeichen der Stille.

Wassereis

gefrorenes Wasser

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Zur Verteidigung von Hofer bzw. Aldi

Die Aldiwerbung regt auf. Äh, und ja, das Ziel wurde erreicht, die Botschaft ist angekommen.
Die Botschaft für die Zielgruppe ist einfach: Ohne großes Überlegen gibt es bei uns qualitative Basis-Lebensmittel zu einem sehr guten Preis.
Ich kann jetzt nicht über Aldi Nord und Aldi Süd sprechen, sondern nur über Hofer, die Tochter von Aldi Süd. Deswegen bezieht sich alles, was ich zu sagen haben eben auf die Hofer KG. Ich bekenne mich, ich gehe dort wirklich gern einkaufen – weil für mich bei den meisten Produkten das Preis-Leistungsverhältnis passt. Das Gemüse finde ich beispielsweise frischer wie bei den Mitbewerbern. Die Basis kaufe ich meist dort ein und wenn ich etwas Besonderes will, dann geh ich in eben woanders hin.
Doch was sind die Werbeslogans, die aufregen?

„Zur Verteidigung von Hofer bzw. Aldi“ weiterlesen

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Es fangt genauso an

die blauen haben bei 4 Landtagswahlen ziemlich gewonnen und in 2 Landesregierungen sind sie wieder beteiligt
die Rassisten sind im Aufwind, die blauen rülpsen – wieder ein Einzelfall, obwohl vorher schon genug Aussagen gab. Die FPÖ hat die Winter zwar ausgeschlossen, aber die Dame bleibt im Parlament. Die kleine Große Koalition beugt sich und verschärft die Asylgesetze. Zäune sollen wieder aufgebaut werden. Es gibt viele die jawohl schreien und denen es egal ist, dass jetzt Menschen in Zelten übernachten. Sie hätten ja nicht fliehen sollen, nein wir sind deswegen auch nicht geflohen. Jetzt soll die Zeit sein, wo laut den Medien es heimelig und behaglich ist. Nur mir behagt die Stimmung im Land und die Reaktion der Politik nicht. Die Leute die das Wort Heimat groß vor sich hertragen, sind genau die, weswegen ich mich immer weniger heimelig fühle.

Veröffentlicht in ich, Lebensstil, Nachdenkergebnis

Entrümpeln

allerorts wird entrümpelt. Wie hier, hier und hier. Danke Belly fürs inspirieren!

tja und hier auch. Einen Monat lang ca. ein Ding.

Mein Schwager sagt immer: Um alles was man hat, muss man sich „rantn“

rantn ist oberösterreichisch und heißt sich kümmern. und das leitet sich von Kummer ab. Gut,

Es heißt ja auch, zuviel des Guten. Jeder kennt die total überladenen Websiten, wo alles grell ist und blinkt, oder die überschminkten Frauen, die anstatt schön eher clownmäßig ausschauen. und eine vollgestopfte Wohnung ist auch nicht so wohnlich.

Tja, darum schließe ich mich dem Entrümplungsmonat an.
Die Regel: Pro Tag, ein Ding weggeben.

Nun was habe ich seit 1. Jänner entrümpelt:

meine Schwester hat das gestern mitgenommen:
1 Zitruspresse in Vogelform, wo man eine Zitronenspalte reinlegt – nie benutzt – weil ich Zitronen in Hälfte schneide und nicht in Spalten
Teebeutelhalter – die nicht halten
kleine Tapasschüsselchen, die ich nie benutzte

und dann habe ich noch zwei Taschen mit Büchern, die ich nicht mehr lesen werde, zum Offenen Bücherschrank gebracht. Ich freu mich, dass ich wieder mehr Platz im Bücherregal habe

und heute:

1 Schreiber, der nicht mehr schreibt und die, die mir zu kurz sind.

Schreiber
Schreiber

ja, auch Kleinvieh macht Mist

Veröffentlicht in Humor, Nachdenkergebnis, Philosophie und Theologisches

Humor

mir gefällt diese Definition von Humor von Leonardo Boff.

Humor ist kein Synonym für Witze, den es gibt Witze ohne Humor und Humor ohne Witze. Ein Witz kann nicht wiederholt werden; wiederholt man ihn, verliert er seinen Anmut. Eine Erzählung, die voller Humor steckt, bewahrt sich stets ihren Anmut, und wir hören sie immer wieder gern.

aus diesem Blogeintrag: Humor als Ausdruck psychischer und spiritueller Gesundheit

Veröffentlicht in Österreich, Bildung, Nachdenkergebnis, Politik

Der Wandel allein ist das Beständige

so lautet ein Aphorismus von Arthur Schopenhauer. Bis jetzt habe ich mich darin immer sehr gut hineingefunden. So wie man sich selber ändert, so ändern sich auch Dinge und Gegebenheiten. Unbelehrbare und die Jammerer, dass früher alles besser war – sehen das nicht. „Der Wandel allein ist das Beständige“ weiterlesen