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alt aber gut

was macht ihr nächste Woche am Sonntag.

ich möchte euch nur erinnern und ihr dürft auch gerne auch noch Wahlkarten besorgen.
Hach, das gab es alles nicht in den 60iger Jahren. und damals haben die Plakate auch noch Wahlen entschieden, wenn man Travniceks Freund glaubt. Auch das ist sowas von letztem Jahrhundert. Jetzt sind es natürlich Social Media-Aktivitäten…

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Zukunftsmusik

Weltpolitik einfach erklärt.
manchmal auch in Musik:

der hoffentlich bald doch Nicht Präsident Trump
ist der etwas manische Herr Mahna Mahna.


Original taucht dieses Lied übrigens auf in einer italienischen Fake-Doku über das Sexleben der Schweden namens „Svezia Inferno E Paradiso“ Spoiler: Enthält keine Nacktszenen oder Muppets.

ich stelle mir die Reaktion der Europäischen Union folgendermaßen vor.

und ich habe schon eine Ahnung, wer die Herren Waldorf und Statler sind.

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Scheinheiligsprechung subito

eh klar, die ganze Medienmafia mit der politischen Mafia ist schuld. die ganzen Anschuldigungen sind aus der Luft gegriffen, alles böse Propaganda von den Linken und den Journalisten, bösen Oppositionspolitikern oder irgendwelche Marsmännchen die irrtümlich auf der Saualpe gelandet sind. „Scheinheiligsprechung subito“ weiterlesen

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Da ist ein Loch im Budget

Ich habe wieder mal ein Lied umgedichtet. Ich habe einst „Über den „Wolken“ in einem „Eurofighterlied“ umgemodelt. Diesmal habe ich wieder ein Lied ausgewählt, das für mich untrennbar mit Reinhard Mey verbunden ist. „Da ist ein Loch in der Kanne“, das er gemeinsam mit Rainhard Fendrich im Jahr 1986 in einer zumindest für legendären Aufnahme darbringt. Ich kenne dieses Lied vor allem, das es wenn ich mich recht erinnere immer im Wurlitzer gespielt haben. Wie hat eigentlich der dunkelhaarige Moderator mit die Lockerl geheißen? Zumindest bilde ich mir ein, dass es einen gegeben hat.
Wurscht, dieses Fendrich/Mey-Duett war eines meiner Lieblingslieder.

mein umgedichtetes Lied heißt wie der Titel dieses Blogseintrag: Da ist ein Loch im Budget und die Sänger sind Bundeskanzler Faymann und Finanzminister Pröll

Da ist ein Loch im Budget, lieber Werner, lieber Werner.
Da ist ein Loch in der Kanne, lieber Werner,
ein Loch.

Dann stopf es, mei Josef, mei Josef, mei Josef.
Dann stopf es, mei Josef, mei Josef,
stopfs zua.

Und womit soll ichs stopfen, lieber Werner,
lieber Werner.
Womit dachtest du dass ichs stopfen soll, lieber Werner,
womit.

Na mit Steuern, lieber Josef, lieber Josef, lieber Josef,
Mit Steuern, lieber Reini,
stopfs mit neue Steuern.

das tun wir net haben wir versprochen, lieber Werner, lieber Werner,
woaßt eh im Woikampf, lieber Werner,
zwoatausendundocht.

(Na geh)
Dann erhöhn man sie halt, mei Josef, mei Josef, mei Josef,
dann erhöhn man, mei Josef, mei Josef,
die Steuern.

Und das tun wir auch nicht, lieber Werner, lieber Werner.
das haben wir noch gesagt, lieber Werner,
vor an Monat.

(Du hast bedenken, wie mei linkes Gewissen)
daun erhöhn ma sie trotzdem, mei Josef, mei Josef, mei Josef.
daun erhöhn ma sie trotzdem, mei Josef,
obwohls niemand will. (Du verstehst)

aber mit der Verwaltungsreform, lieber Werner, lieber Werner.
mit der Verwaltungsreform, lieber Werner,
allein geht’s leider net.

(Ja,Ja, wen sagst du das)
Ah Privilegiensteuer für Beamten, mei Josef, mei Josef, mei Josef.
das taugt der Krone, mei Josef,
und die Leut.

Daun draht ma der Neugebauer die Gurgl ab, lieber Werner,
lieber Werner.
Studiengebühren einführen, lieber Werner,
das wärs.

Na auf keinen Fall, mei Josef, mei Josef, mei Josef.
daun san di Jusos, mei Josef, mei Josef,
nu mehr gegen mi.

Nur den Mittelstand, lieber Werner,
lieber Werner.
den gesamten Mittelstand, lieber Werner,
lassn wir in Ruah.

(Des hob i ma fost gedocht)
erhöhn wir doch die Möst, mei Josef, mei Josef, mei Josef.
erhöh sie doch, mei Josef,
denk an Griechenland.

Und womit soll ich das erklären, lieber Werner, lieber Werner.
Womit soll ich das allen erklären,
womit soll ich das erklären.

Probiers mit Ökologie, mei Josef, mei Josef, mei Josef.
Mit Ökologie, mei Josef,
dann schluckens a die Grünen.

(Im Prinzip richtig. – Ja)
Und was tun wir gegen den Strache, lieber Werner, lieber Werner.
der gewinnt dann sicher, lieber Werner,
hundertpro.

Dann machen wir eine Kampagne, mei Josef, mei Josef, mei Josef.
gegen Strache, mein Finanzminister,
von der Regierung aus (dem überlassen wir die Wähler nicht).

(Werner, jetzt kommt der Überhammer! – Na geh
Da wärst du nie drauf gekommen! – Wos)

Die Kampagne wird Geld kosten, lieber Werner, lieber Werner.
und da ist ein Loch im Budget, lieber Werner,
ein Loch.

Wie es aussah, als der Finanzminister seine Sparpläne den Ministern vorstellte, wird hier bei den SPAR-tanischen Verse, von Helmut Schliesselberger fündig.

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der gestrige Abend

war echt super!
Ja, ich habe mich ziemlich gut unterhalten.
aber es ist ein Wahnsinn, die Vorstellungen die noch ausstehen sind alle! Aber wirklich alle ausverkauft!
Kein Wunder! Und ich wollte es mir nochmals geben!
Es ist schon so kurios, dass man es glauben könnte. Zumindest ist immer ein Körnchen Wahrheit dahinter.
O-Ton meiner Freundin:
„genauso sans!“
Ich bewundere die Maschek echt, wie sie die ganzen Typen so gut nachmachen konnten. Bewundernswert, dass die 3 ja mehrere Leute sprechen nicht immer wieder durcheinander kommen.
Ich bin natürlich nicht mit dem schauen zusammengekommen, ob ich mir das auf der Bühne anschaue, aber ich war ja neugierig wer wen spricht.
Ich möchte irrsinnig gern wissen, wie lange es dauert sich die Sprachweise der Politiker anzunähern. So von der Tonart, Sprechgeschwindigkeit, stehende Redensarten. Außerdem die Koordination mit den Puppenspielern muss anstrengend sein. Wegen der Bewegungen.
Besonders witzig, finde ich die ganzen Improvisationen, zum Beispiel schrieb Gusenbauer eine Gratulation an Sarkozy.
Ein großer Seitenhieb auf die Regierungsparteien ÖVP und der SPÖ.
Grandios gemacht.
Natürlich hatte das ganze eine Story:
Ich fasse mich ganz kurz.
nach mehr als 100 Tagen in der Regierung brütet Gusi über den Titel seiner Autobiographie, daheim im Bundeskanzleramt um immer für den Bürger erreichbar zu sein. Allerdings muss er es zu seinem Ärger mit Wolfgang Schüssel teilen. Wilhelm Molterer der ÖVP-Obmann schafft es indes nicht, Schüssel (Exkanzler) zu überzeugen, dass er die Zukunftshoffnung der ÖVP ist-erfolglos. Lieber will Schüssel den KHG als Zukunftshoffnung, der sich zur Sicherheit sich beim Gusi einschleimt. Allerdings hat Schüsseldann das Talent von Gusenbauer als ÖVP-Zukunftshoffnung entdeckt und flüstert aus der Dollfußgedenkecke ihm Ideen ein.
Immer wieder schneien Besucher vorbei wie z.B. Häupl, der den Fredi an die sozialdemokratische Pflichten erinnert, seine Frauenministerin Bures, Wladimir Putin, die olle Angela Merkel und als Knalleffekt Bruno Kreisky der verstorbene SPÖ-Kanzler und Vorbild von Gusenbauer. Das Ende war überraschend!