zu Fuß unterwegs – Tell a Story

Laut WHO soll man 10.000 Schritte täglich gehen. Ich schaffe es locker, einerseits, da ich in meiner Arbeit ständig viel zu gehen habe und zweitens geh ich viel und oft zu Fuß.


zu Fuß GEHEN ist wahrscheinlich neben dem Zug fahren und dem Reiten meine Lieblingsfortbewegungsart. Beim Gehen kann ich zwar nicht lesen wie im Zug oder habe Kontakt zu einem Tier wie beim Reiten, aber ich kann träumen und mir fallen da oft Dinge einfach auf. Ich hetze nicht gern, da übersieht man vieles und wird vielleicht noch zu guter letzt überfahren, weil man einfach so über die Straße hetzt und den Bus nachläuft, der einem eh garantiert vor der Nase davonfährt.

Es ist egal ob am Land oder in der Stadt – so ein Spaziergang erweckt Geschichten in mir.

Wie es wohl im Winter war in Schönbrunn unter Maria Theresia? Sie soll ja viele Schlittenpartien gemacht haben. Nur waren die Bäume im Park nicht so majestätisch wie jetzt. Das Foto entstand letztes Jahr, wie ich mir die Pomeranzen abholte für Kathas legendäre Pomeranzenmarmelade. Lang bin ich in und um und um Schönbrunn herumgeirrt. Aber danach belohnte ich mich mit diesem Spaziergang.


Am Land sind es nicht kaiserliche Hoheiten die mir im Sinn kommen, wenn ich spaziere, eher die einfachen Leute. Da spielt nicht der Prunk Rolle, sondern wie die armen Menschen trotzdem das Leben erleichtern. Natürlich wohnt in dieser Hütte niemand – allerdings wirkt es doch ein bisschen wie ein Hexenhäuschen? Ich war damals mit einer Freundin unterwegs. Wir trafen zwar keine Hexe, aber eine sehr nette alte Frau die ihre Ponys auf der Weide daneben fütterte.


Dieser Beitrag ist für Tell a Story, von Frühstück bei Emma initiiert.

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Farbkleckse

wie immer sehr knapp in der Zeit bzw. über der Zeit kommen meine Bilder zu Paleicas magische Mottos.
Paleicas MM
Diesmal waren es Farbkleckse. Ich finde ein sehr schönes und passendes Thema.
Ich liebe den Herbst und vor allem, wie sich die Bäume verfärben. Am schönsten finde ich da die Birnenbäume, da das Laub sogar dreifärbig ist. So ein Birnbaum sieht da schon wie gemalt aus. Alle meine Bilder bilden einen Birnbaum ab. Wie ich noch daheim wohnte, stand er vor meinem Zimmer und ich hörte das Rauschen seiner Blätter und ich konnte oft die wundersame Farbgebung bewundern. Die Blätter sehen wie gemalt aus.


Er ist schon sehr alt

und überragt so manch andere Bäume. Selbst wenn sie nicht so krumm gewachsen sind wie der Apfelbaum im Vordergrund.


die obere Etage hat sich in Schale geworfen


die Früchte verschwinden fast im Schein der Blätter


der Frühherbst in Farben ausgedrückt


Farbexplosion


als würde der Baum in Flammen stehen

Regelbruch

Wenn Regeln brechen, dann so richtig z.B. einen Beitrag nachreichen, nach fast einer Woche für Paleicas magische Momente. Und natürlich habe ich die meines Erachtens die wichtigste Regel für Fotografen gebrochen. Nicht alles mehrfach gesichert. Und das Alles soll natürlich das Best of enthalten. Und jetzt steh ich da mit nur einem Bruchteil meiner Fotos, nachdem jemand meinen alten Laptop einfach genommen hat – anstatt ihn zum Fundamt zu bringen. Und von dem Rest ist sogar ein Teil mieser Qualität. Und ich hab nicht einmal zu allem Zugriff, weil ich nicht verstehe, wie ich Dateien gespeichert auf einer externen Festplatte öffne.
Ich habe meine Lehren gezogen:
Jedenfalls never ever, zuviele Fotos behalten auch wenn sie einigermaßen scharf sind, sondern nur die besten und die mehrfach speichern und wirklich herzeigen und nicht für später aufhalten.
Also hier sind mal einige Dinge, die ich retten konnte oder vor kurzem machte.
und die offenbar fotografische Regeln widersprechen, wie Licht (Gegenlicht, harter Schatten), Platzierung oder Schärfe

Wege im Mühlviertel

Was ich an Filme und Serien so liebe sind oft die ganzen Landschaftsaufnahmen. und dazu gehören Straßen. Manchmal finde ich es schade, dass nicht der Königsweg aka Dark Hedges in Ballymoney sind oder die Straße nach Avonlea.
hier die Dark Hedges

und hier der Weg nach Avonlea- von Anne „the way of the white delight“ genannt.

doch wozu in die Ferne schweifen, wenn das gute so nah liegt. Auch im Mühlviertel gibt es magische Plätze. Diesmal war das magische Motto: „Auf der Straße“. Für mich gelten Feldwege ebenfalls als Straßen – vornehmlich für Traktoren. und so hab ich einige vor 2 Wochen fotografiert.


leider keine ganze Allee – aber Bäume am Wegrand finde ich immer bezaubernd. Vor allem wenn sie in voller Blüte stehen.


manche sind schnurgerade und dann


muss man sich entscheiden, welchen man beschreiten will.


was ist nur um die Kurve?

wieder ein neuer Blick. und es gibt nicht nur diesen Weg, sondern andere – wenn man genauer blickt am Horizont. von Gehöfte zu Weiler und auch zu größeren Ortschaften. Manche sind Traktorwege, andere wieder befestigte Asphaltstraßen.


und manchmal geht man wieder einfach ein Stück zurück.

magische Motto

Essen vom besten – Politik vom besten

Mit Essen vom Besten wirbt die Fleischhauerei Leibetseder in Rohrbach. (Das ist im Mühlviertel) In der Tat, dort gibt es gute Hascheeknödel und auch einen feinen Leberkäse.
Vor einigen Jahren, gab es für den Leberkäse einen besonderen Werbeträger. Weiterlesen

Fast Food fasst Fuß

in Rohrbach (knapp 50 km nördlich von Linz entfernt) wurde heute der Tempel des Einheitsessen eröffnet.
Unter anderem hat eine große Facebookgruppe (über 5500 Leuten aus Rohrbach gefällt das – mehr als ganz Österreich den Kanzlerauftritt auf Facebook gefällt ) dieses Restaurant nach Rohrbach gebracht.
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