aus den Küchenladen – entrümpeln Tag 7

diesmal hatte ich in der Lust, in der Küche Ordnung zu machen.

Dran kamen die Laden mit Besteck, Küchengerätschaften und die Krimskramslade. Hoch lebe eine Krimskramslade, da kann man alles aufbewahren, was sonst keinen Platz findet. Angefangen von Sackerl, Folien, Zündhölzeln, Gummiringerl, Servietten… Da habe ich reinen Tisch gemacht und die ganzen Kleinteile wieder in der Schachtel vereinigt. Weg kamen leere Zündholzschachteln (zum Basteln), Feuerzeug und der Kochbuchhalter (links im Bild), den ich von einer Freundin bekommen habe. Ich habe mich sehr gefreut, aber leider bin ich mit diesem Ding inkompatibel, da ich während dem Kochen ich gern im Buch blättere. Ich denke woanders ist er viel nützlicher.
Sie haben ebenfalls einen Nutzen, aber Plastikbesteck mag ich vom Gefühl nicht. Ich will was ordentlich aufspießen und schneiden können damit. Also ab damit in den Müll. So wie der kaputte Gummihund und die Gurkenzange zum Gurkerl rausfischen aus dem Gurkerlglas. Und ja, die Gurkerl entwischen einem mit diesem Ding, genauso wie wenn man mit einem Weicheimesser versucht, das Gurkerl rauszubekommen. Am sichersten um ein Gurkerl zu erwischen ist einfach eine handelsübliche Handharpune alias Gabel, vorausgesetzt die Gabel besteht nicht aus Plastik.

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entrümpeln Tag 6 – Telefonbücher

seit 2015 habe ich die beiden Wälzer daheim, aber erst heute habe ich zum ersten Mal reingeschaut. Weil ich bevor ich sie wegwarf wissen wollte, wie die Leute auf der Seite V heißen. Jetzt bin ich informiert, dass es nicht nur eine Seite gibt mit V – sondern mehr. und zwar von: Vabitsch bis Vzen.

statt Telefonbuchpolka gibts ja jetzt den WhatsApp-Rap…

entrümpeln Tag 3, Tag 4 und Tag 5

leider war ich gestern und vorgestern zu müde zum bloggen, aber entrümpelt habe ich trotzdem.

weshalb ich einen kaputten Brausekopf ein paar Monate noch aufbewahrt habe, weiß ich leider nicht – aber jetzt ist er weg.

Medikamente habe ich Gott sei Dank keine, die ich täglich nehmen muss, aber etwas abgelaufenes habe ich gefunden, ich bring sie demnächst in die nächste Apotheke.

Ein ewiges Leid sind auch Kosmetikartikel. Vor allem die ganzen Pröbchen, die ich irgendwie gesammelt habe, aber doch nie benutzte. Und dann noch die ganzen geschenkten Cremen und so. Es ist schwierig jemanden zu beschenken, aber Kosmetikartikel finde ich da besonders heikel. Ich mag das einfach nicht. Es ist schon ein bissl ein Angriff auf die Privatsphäre. Ich muss das Zeug riechen können und vertragen. also weg damit.

entrümpeln Tag 2

Mein früheres Ziel war es nur mehr soviele Bücher im Regal zu haben, wie auch reinpassen – das Ziel habe ich weit verfehlt.
Zuerst dachte ich, dass bei mir der E-Reader die Lösung ist, ist es aber leider nicht. Ich mag die Handhabung nicht wirklich, da mir die Haptik des normalen Buches abgeht. Für Reisen ist der E-Reader super, allerdings im Alltag greife ich lieber zu den normalen Büchern. Nun die normalen Bücher borge ich mir meist aus, bei der Bücherei oder bei Freunden – allerdings als Büchermensch sammelt man auch so Bücher an. Man bekommt welche geschenkt, man kauft sie selber oder man fischt sie selber aus den Bücherkasten und andere Stellen, wo es Bücher zur freien Entnahme gibt. Bei mir sind Bücher nicht nur Schmuck, ich lese sie wenn sie mir gefallen mehrmals. Einige sogar schon über 5 mal und doch werden sie mir nicht fad. Bei Romane entdecke in manchmal neue Seiten eines Charakters, oder ich lerne etwas kennen, was ich beim ersten Mal übersehen habe – sei es ein genialer Wortwitz oder etwas was auf die spätere Handlung hinweist.

Trotzdem von einigen konnte ich mich leicht trennen, a.) weil sie ausgeliehen sind von Freunden und b.) weil die Bücher mich nicht so interessieren wie ich dachte.


trotzdem ein ansehnlicher Stapel.

entrümpeln 2018 Tag 1

einige Blogger meines alten Blogportals blog.de haben den Jänner zum Entrümplungsmonat gekürt.
vor ein oder 2 Jahren wollte ich das machen, ich habe es allerdings bald wieder aufgegeben.
somit heuer entrümple ich hoffentlich ausdauernder und sinnvoller:

heute wenig originell, Kalender und auch den Adventkalender. 12 Monate bzw. 24 Tage haben sie mich erfreut, aber jedes Jahr soll was neues bringen. außerdem habe ich da nichts wichtiges für die Nachwelt festgehalten. dazu wäre eigentlich der Blog da…

Weihnachtseindrücke

ich hoffe, ihr habt Weihnachten schön verbracht. Ich schon, die Magie von Weihnachten holt mich doch spätestens am 24.12 am Abend ab. so ist auch Weihnachtszeit das letzte der Magischen Mottos von Paleica. Vielen Dank fürs Organisieren. Ich werde diese Inputs vermissen. Es war inspirierend sich was zum Thema überlegen müssen.

Für mich ist die Weihnachtszeit jetzt vom 24.12 bis zum 6. Jänner. Alles vor dem 24.12 ist für mich der Advent. Ich liebe Weihnachten. Es gibt Begleiterscheinungen, auf die ich verzichten kann – Punsch, Glühwein, mit Punsch und Glühwein abgefüllte Personen, exzessiven Lichterketten und Lichterschmuck an Privathäusern – wie in den ganzen amerikanischen Filmen. Aber trotzallem, Weihnachten ist herrlich, selbst wenn sich mein weihnachtliches Gefühl seit einigen Jahren sich sehr spät einstellt. Weihnachten ist ein Fest für alle Sinne und spannender. Es duftet intensiv, schmeckt würzig, fühlt sich manchmal kalt an, aber nochmehr ist es wohlig warm, ist voller Musik und man kann sich kaum Sattsehen an vielen Dingen, egal ob traditionell oder auch kitschig. Aber zu Weihnachten gibt es den schönsten Kitsch, sei es bei Keksausstechern, verschneite Landschaften oder auch Christbaumschmuck, vor allem der Christbaumschmuck.

Ich mag schön geschmückte Christbäume, vor allem mit schönen Glasschmuck vom Glasblaser, aus der Tschechei oder von Ingeglas alias Kitschschmuck. Ich folge keinem Trend. Die Dinge müssen zu mir passen. Auf meinem Christbaum tummeln sich Gotteslobengerl neben Strohsterne, Glasschmuck aus der Tschechei befindet sich neben Dalarnapferden aus Schweden. und für nächstes Jahr will ich mir unbedingt die „Game of Thrones“-Kugeln besorgen. Die fehlen noch in meiner Christbaumschmucksammlung. Dabei habe ich schon heuer nicht jedes Stück meines Schmuckes auf mein Bäumchen gebracht. Allerdings fast alle meinen Eulen habe ich untergebracht und das sind mehr als meine Strohsterne.

dav


2 meiner gefiederten Schönheiten


auch ein stolzer Hirsch darf nicht fehlen.

für mich ist nicht nur der Christbaum wichtig, sondern auch Krippen faszinieren mich. Einmal möchte ich ins Salzkammergut zu einer sogenannten Kripperlroas. Hier ist das „Ischler Kripperl“ von meiner Mama.

und ja, auch wenn Weihnachten leider immer mehr grün ist, anstatt dass es im Winter wirklich winterlich ist – aber dieses Foto habe ich heute gemacht. Der Schnee verkitscht die Gegend auch ganz ordentlich.

ich hoffe, ihr verbringt bis 6. Jänner eine feine Weihnachtszeit

Bratapfel

von der lieben Turbohausfrau, habe ich einige feine Boskoop vulgo Lederäpfel bekommen.
Das waren so richtige Riesen, die doppelt so groß wie eine Faust waren. Das war echt faszinierend. sie waren wirklich schöne Boskoop. Daheim gibt es meist die wirklich etwas grauledrigen Äpfel, mit manchmal rote Backerl. Allerdings bin ich mir wenn ich die alten Obstsortenbücher ansehe nicht sicher, ob es sich da nicht um die Graue Renette handelt.

Ich liebe diese Äpfel wegen der feinen Säure und wie sie veredelt in Kuchen, Strudel und Nachspeisen ihre Würze abgeben.

sehr passend im Advent und rund um Weihnachten sind Bratäpfel.
und jetzt muss ich etwas gestehen, ich mochte als Kind keine Bratäpfel. Dabei lieb(t)e ich Äpfel über alles. Äpfel sind für mich die Zwiebel unter dem Obst. Wenn es meine Lieblingsäpfel gibt sei es die noblen Gravensteiner oder die hausbackenen Lederäpfel oder die modernen Topaz, kann ich durchaus schon 5 an der Zahl verputzen mit Putz und Stingl. Beide Früchte haben es gemeinsam, dass sie meist gut zum gebrauchen und vielfältig einsetzbar sind. Und so nebenbei, beide Früchte harmonieren miteinander gut, aber das ist ein Fall für ein anderes Rezept, dass ich schon länger bloggen will.

Was hat mich an Bratäpfel als Kind gestört. Schlicht gesagt, es war die Fülle. übriggebliebene Nussfülle für den Striezel, Preiselbeermarmelade und dann noch Kochschokolade sagt mir nicht dazu. Diese vielen Komponenten übertünchen den Apfel und erschlagen in ihrer Übermacht den Apfel. Es ist zuviel des Guten. Ich liebe Striezel mit Nussfülle, aber die Fülle finde ich zu schwer und Restlverwertung um der Restlverwertung willen mochte ich schon als Kind nicht. Die Preiselbeeren sollen es fruchtiger machen, aber wäre nicht der Apfel schon fruchtig genug, wenn man nicht alles zwangsnussisiert? und mit der Kochschokolade wird es eh wieder so schwer oder noch schwerer wie vorher. Für mich wird der Geschmack des Apfels, der da die Hauptrolle spielen soll nicht hervorgehoben, sondern übertüncht.

Irgendwann hat meine Mama mir mal vorgeschlagen Bratäpfel zu machen auf die einfache Art, sie hat das Rezept von meiner Oma. Ich muss noch nachfragen von welcher. Es ist simpel und ich hab mir erlaubt es bisschen zu verbessern.

Die Äpfel werden entkernt. Danach setzt man sie in eine Kasserolle und füllt sie mit etwas Zucker. danach gibt man etwas Butter in die Löcher rein und füllt wieder mit Zucker auf. Dann gießt man etwas Wasser in die Kasserolle und schiebt sie ins Rohr bei ca. 180°. Ich lass sie meist etwas länger im Rohr, weil ich es mag wenn sie wirklich weich sind. Anstatt reinem Wasser, geb ich gerne als Flüssigkeit Zitronen- Orangen oder Apfelsaft oder Weißwein dazu. Ich würze die Flüssigkeit gern auch mit Zimt. Ja, es erinnert an dieses Ofenapfelkompott, dass viele Blogger machten. Allerdings spielt hier wirklich der Apfel die Hauptrolle, so wie eben in einem Apfelkompott oder im Apfelstrudel.

Mr. Snow


An der Bushaltestelle habe ich Mr. Snow getroffen, zwar in der Zwergenausführung, aber immerhin.

Leider wollte er im Bus nicht mitfahren, aber ich denke, er wäre dann wohl komplett entschwunden. Normalerweise machen das immer die Busse, bevor ich mich der Haltestelle nähere… Dabei bin ich immer eher knapp dran, sowie meistens bei den Magischen Mottos von Paleica. Wie jetzt auch wieder. Das diesmalige Thema ist natürlich nicht Schnee, sondern Streetart. Ich hab ja geplant, dass ich mir tolle Graffiti raussuche, wie zB. am Donaukanal. Aber es muss ja nicht nur immer Malerei sein, sondern gern auch figürlich.
und ist ein Schneemann nicht einfach eine Kunst. Es kommt auf die richtige Schneekonsistenz draufan, dass man den idealen Schneemann machen kann. Als Kind hat es mich immer geärgert, dass meine kunstvollen Schneemänner immer voll mit Gras und Laub waren. Ich musste sie immer mühsam reinigen. und so toll wie in den Bilderbüchern sahen meine Schneemänner auch nie aus, weil ich keine Kohlstückchen nehmen durfte. Wobei der hier abgebildete Schneemann, muss auch ohne Augen und Knöpfe vorliebnehmen. Hackschnitzel schauen nicht so adrett aus. und ich durfte nur die kümmerlichen Karotten nehmen für die Nase. Die waren dann so krumm, wie die Nase vom Hotzenplotz. und die Strohhaare waren auch eine Plage, weil die Erdanziehungskraft größer war, wie meine Befestigungsmöglichkeit. Meist endete es mit einer Halbglatze oder einer Otto Walkes-Frisur. Zylinder hatten wir sogar, aber die brauchten wir zum Theaterspielen und die Kübel wurden in der Landwirtschaft benötigt, ebenso wie die Besen und das einzige mal, wo ich einen ergattern durfte funktionierte es nicht mehr mit dne Armen. Mittlerweile glaube ich, die Schneemänner in den Bilderbüchern sind auch nur reine Fantasiefiguren.

geheimnisvoll

Auf den Bestsellerlisten diverser Buchhandlungen hat sich ein Buch namens „Das geheime Leben der Bäume“ getummelt. Ich habe es noch nicht gelesen, aber Bäume haben schöne interessante Formen und sind eins meiner Lieblingsfotomotive, sie sind so vielfältig. So müssen sie schon wieder als Fotomotiv für die magischen Mottos von Paleica herhalten, wie schon letztes Monat. Dieses Monat soll es eher geheimnisvoll sein. Da finde ich Abend- und Dämmerstimmung bzw. Nebelbilder passend. Diese Bilder entstanden letztes Jahr im Türkenschanzpark. Ich gehe gerne spazieren und während dem Spazieren denke ich für mich selber Geschichten aus und ich lass mich manchmal von der Umgebung inspirieren und am Abend assoziere ich doch eher geheimnisvolle Dinge. Was mich diesmal an Paleicas Beitrag bei der Vorstellung des Themas gefallen hat, waren ihre Bilder und die Assoziation zu Herr der Ringe. Isengard und Mordor.

und aus einem kahlen Baum, an dem Blätter hängen. Wird ein Baum mit kleinen schwarzen Vögeln, nein ein Baum mit lauter Fledermäusen oder ist es nicht doch eine Landkarte eines unterirdischen Höhlensystems.


das könnten Zaubernüsse sein und wenn der Mond voll ist schlüpfen daraus irgendwelche Wesen.

auch wenn ich weiß, es ist eine Krähe. wird es wieder ein anderer Vogel, eine Eule und die Kiefernadeln wirken selber wie feine Vogelfedern.