Veröffentlicht in Österreich

deftig

Der politische Aschermittwoch ist für mich der Kater nach dem Fasching. Einfach nur unangenehm.
Deftig austeilen um die eigenen Hardcoreanhänger an der Stange zu halten.
Keine gemäßigten Worte, an einem Tag, der eigentlich Mäßigung fordert. Das ganze garniert mit dem deftig traditionellen Heringsschmaus. Zumindest für mich eine wirkliche Fastenspeise, weil ich sowas nicht esse.
„deftig“ weiterlesen

Veröffentlicht in Österreich, Bildarchiv, natur, Poesie des Lebens

eisblaue Kältemalerei

die Natur ist eine Meisterin von Erschaffung Kunstwerke. Nicht alle sind für die Ewigkeit – wie Eisblumen. Allerdings sind die Eisblumen, die ich gesehen habe eher Eisrucola oder Eisdisteln.

Eisblumen

Eisblumen

EisblumenEisdisteln

Eisrucola

Hier war Mutter Natur eine Meisterin der Abstraktion und Reduktion. Die Reduktion auf die Farben, weiß, blau und grau. und dem Material Wasser und Glas. Hier brauchte ich nicht viel tun, als abzudrücken. Ich fotografiere gern im Winter, weil alles so schön klar ist durch die Kälte. Auch wenns mir jetzt mitunter lieber wäre, dass es wärmer ist – aber die Kälte tut auch gut. Ich habe sie schon auch gern. und nicht vergessen: Die Kälte nützt der Landwirtschaft. Schädlinge werden abgetötet – ganz natürlich und der Boden durch Frost durchbrochen und gelockert.
Ich steh dazu, ich will die Jahreszeiten in ihrem vollsten Element haben. den sanften Frühling, den heißen Sommer, den stürmischen Herbst und eben einen eiskalten Winter.

Obwohl ich diese Bilder der Natur zu verdanken habe, schwindle ich sie zu Paleicas Magische Mottos.

Veröffentlicht in Österreich, Buch, Leselust, Literatur, Rezension, SUB-Abbau

Frau Ava – Aus dem Leben einer Klausnerin

Ich mochte die Bücher von Lene Mayer-Skumanz schon als Kind egal ob es die Geschichten vom Kleinen Pater waren, die Xaverlgeschichten oder „Das Geheimnis der Mondkarte“. Lene Mayer-Skumanz befasst sich in ihren Büchern immer wieder mit Kirche und Gott. „Frau Ava – Aus dem Leben einer Klausnerin“ weiterlesen

Veröffentlicht in International, Lebensstil

berührt

Dieser Artikel von Vice hat mich sehr berührt und ich habe beim Lesen geweint.

Da geht es um eine Frau, die Knochenkrebs hatte – im Kiefer. Fast das ganze Kiefer musste entfernt werden. Das stellte auch ihr Berufsleben auf den Kopf. Sie war Model. Allerdings, was mich so schockte war, dass ihr geraten wurde, ihren Sohn abzutreiben – da er wahrscheinlich behindert sein würde – aufgrund der Narkose bei der notwendigen Operation. Was für eine schwierige Entscheidung. Allerdings hat sich dann die Lösung ergeben, Elizaveta Bulokhova und ihr Freund baten die Ärzte, ihren Sohn 10 Wochen früher auf die Welt zu bringen. Ein ziemliches Risiko, aber der kleine überlebte, sowie auch Elizaveta Bulokhova – die allerdings nach der Geburt noch mit dem Krebs zu kämpfen hatte.
Die Bilder zeigen, wie zerbrechlich sie ist und doch wie stark sie ist. Und ich spürte die Erleichterung, dass sie ihren Sohn doch zur Welt bringen konnte und ihr noch eine andere Möglichkeit blieb, als die schreckliche Entscheidung ihn abzutreiben.

Veröffentlicht in Buch, Ernährung, Häferlgucker, Kochbuch, literarisch gekocht

Winterlicher Genuss

Gute Küche kommt nicht nur in Kochbüchern vor, sondern auch in ganz normaler Belletristik – eher seltener in Sachbüchern. Dieser Beitrag ist die Ouvertüre meiner losen Reihe „literarisch kochen“. Es ist würdig und recht, wenn ich mit meiner liebsten Buchreihe beginne.

Der Winter naht, wenn überall Maronibrater ihre Standln eröffnen und Konditoren Maroniherzen anbieten. Weder die gebratenen Maroni noch die Maroniherzen finden bei mir keinen sonderlichen Anklang. „Winterlicher Genuss“ weiterlesen

Veröffentlicht in Österreich, Bildarchiv

Sonnenuntergang mal anders

Heuer bin ich gleich von Anfang an bei Paleicas Projekt „magische Mottos“ dabei.

Diesmal liegt der Fokus auf Abstrakten. Ich wurde in meinem Archiv fündig. Ich mag Sonnenuntergänge, aber diesen hier habe ich aus einer anderern Perspektive geschossen.

abstrakt

abstrakt

abstrakt

Gegen die Sonne, aber der Streifenvorhang aus Plastik beim Auslauf für die Kühe hat den Sonnenuntergang gespiegelt.
Zeitverschwendung wie mir erklärt wurde, spannende und abstrakte Schönheit war meine Einschätzung und ich habe fotografiert.
Die Fotos sind wie meist bei mir unbearbeitet.

Veröffentlicht in Buch, einfach nur so, ich, Lebensstil, Nachdenkergebnis, SUB-Abbau

weg mit dem Gerümpel

zerst bekommt man zu Weihnachten einiges geschenkt und das Haus, die Wohnung wird immer enger. Also startet man doch gleich im Jänner mit einem neuen Lebensstil durch. Die einen sind auf den Abnehmtrip und andere fangen zum Entrümpeln an. Einige Blogger und Bloggerinnen machen das jedes Jahr im Jänner, wie z.B. Wendy. Ich hatte das selber schon vor 2 Jahren versucht, aber nach paar Tagen habe ich aufgegeben und das bloggen auch gleich dazu…

Schreiber
Schreiber

Heuer mache ich es nicht, aber entrümpelt wird trotzdem. Dazu habe ich „Feng-Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston herausgekramt und wiedergelesen. Da stehen wirklich sehr viele kluge Sachen drinnen, wenn auch Feng-Shui nicht ganz logisch ist. Wenn man das sogenannte Baguasystem hernimmt, wo die Wohnfläche in 9 Bereiche eingeteilt ist, wo gibt man die Toilette hin, ohne dass es in dem Bereich dann alles mies läuft.
Karen Kingston schreibt auch einen Blog, wo sie auch immer wieder über das Thema Gerümpel schreibt. Ich finde es immer ganz interessant.
Karen Kingston Buch
Frau Kingston hat wirklich recht, dass zuviel auf wenig Raum, einfach erdrückend ist, genauso wenig wie Dinge die einem an etwas negatives erinnern oder an eine negative Person. Es ist schon ein Wahnsinn, was sich an Dinge anhäuft. Ich beobachte, dass erschreckenderweise an meinem Buchregal, wie wenig ich wirklich davon lese, wiederholt lese oder nachschlage. Ein Stapel ungelesener Bücher mit über 100 Bücher ist zuviel. Ich sollte da wirklich heikler sein, was ich mitnehme – aber Bücher sind so verlockend. Ich muss nicht alles mitnehmen, nur weil es lesbar aussieht. Noch dazu, wo ich eigentlich eh keine Bücher mag, die müffeln und noch schlimmer müffeln und nach Zigaretten riechen, was gerade bei Gratisbüchern oft der Fall ist. Diese habe ich entfernt, Ebenso die, die ich via Buchmaxe zu Kohle machen kann. Bei den einzigen zwei Büchern, wo ich mir unsicher war, habe ich nachgesehen, ob es sie in den Wiener Büchereien gibt und dann habe ich sie ohne schlechtes Gewissen verkauft. Mit Ende des Jahres 2017 soll mein Buchregal nur mehr mit Büchern belegt sein, an denen wirklich mein Herz hängt und ich immer wieder reinschauen werde wie beispielsweise die Nibelungensage nacherzählt von Michael Köhlmeier. Manche Bücher kann ich nach einiger Zeit auch wieder gehen lassen, weil ich doch Interesse verloren habe oder die Entwicklungen schneller sind. Das geschieht bei Sachbüchern. Allerdings sind einige Werke Erbstücke, wo ich doch ein schlechtes Gewissen habe. Wie es auch sei, aus dieser Unmenge habe ich einige immerhin dann doch zu Geld gemacht, via Buchmaxe. Das Geld kann ich in ein neues Buch investieren oder ich bezahle damit die Verlängerung der Jahreskarte bei den Wiener Büchereien. Diese Aussicht auf Zugang zu aktuellen hat mich materiell gemacht, aber materiell dass es Sinn macht. Und waren es nicht auch materielle Gründe, dass ich die Bücher mitnahm. Immerhin will ich sie besitzen. Allerdings wie weit macht es Sinn, wenn man nicht einmal die Titel mehr weiß. Mittlerweile will ich nur mehr an Büchern das besitzen, was ich mag und was nützlich ist. Die liebsten Bücher sind doch die, mit Erinnerungen und nicht die, wie kam das in meinem Regal. Wie dem auch sei, der SUB-Abbau geht weiter.
Und zwischendurch kann man gerne noch einiges Weggeben. Mit rockiger Musik geht es auch leichter.
Enjoy!

Veröffentlicht in ich

Jahresendstöckchen

einige Bloggerinnen machen dieses Jahresendstöckchen schon seit einigen Jahren und ich denke im Laufe derzeit ist es schon sehr spannend.
also beginne ich auch – und ich nehme mir die Freiheit und tausche Fragen aus – so dass es auf mich passt.

1. Zugenommen oder abgenommen?
abgenommen. und ich hoffe, dieser Trend hält 2017 an.

2. und deine Haare?
dunkel – und ich find mich damit richtig schick.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
gleich

4. Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger.

5. Die teuerste Anschaffung?
2 neue Sessel (Thonet)

6. Mehr bewegt oder weniger?
mehr, ich gehör raus an die frische Luft.

7. Der hirnrissigste Plan?
ich habe keine hirnrissige Pläne. Gut doch, eine Tagesdecke zu nähen mit Wappen von „Das Lied von Eis und Feuer“ ist etwas verrückt, vor allem durch meine nicht so tollen Nähkünste. Über 100 Fleckerl mit unterschiedlichen Wappen ist doch zuviel.

8. Die gefährlichste Unternehmung?
wahrscheinlich mal bei rot über die Kreuzung gehen.

9. Das leckerste Essen?
Thaicurry im Bangkok in der Joanelligasse zu meinem Geburtstag.

10. deine Kochentdeckung des Jahres?
Caldo Verde

11. Die besten Bücher?
wiederholt gelesen: Das Lied von Eis und Feuer
zum ersten Mal gelesen: Mein Leben – von Marcel Reich-Ranicki

12. Der ergreifendste Film?
Unterwegs mit Jaqueline – die Hartnäckigkeit des Bauern hat mich beeindruckt.

13. Lieblingsserie
Game of Thrones – obwohl mein Herz schmerzt bei all den Veränderungen.

14. das beste Lied?
„I am a Rock“ von Simon and Garfunkel


wenn ich melancholisch bin, passt es sehr gut zu mir.

15. Das schönste Konzert oder Theaterbesuch?
Das Musical Schikaneder im Raimundtheater

16. dein bestes Bild
mein Neffe, wie er den Leiterwagen zieht. allerdings möchte ich es aus Persönlichkeitsgründen nicht zeigen.
dafür mein liebstes aus dem Makrobereich, die Birkenblätter – bei der Suche nach monochrome Momente
Ich mag es sehr, weil ich diese Bäume sehr mag und neue Perspektive entdeckte.

Birkenblätter

17. dein liebster eigener Blogeintrag?
meine eigene Geschichte – Das Erinnerungsstück Beim schreiben war ich wirklich im Flow drinnen und es hat einfach Spaß gemacht. Selber mal zu schreiben und nicht nur zu bewerten.

18. ein besonderer Blogeintrag anderer Blogger aus dem Jahr 2016?
mich berührte dieser von Paleica über das Thema loslassen sehr.

19. Vorherrschendes Gefühl 2016?
Hoffnung und Freude, was privat angeht. Hoffnung und Enttäuschung was in der Welt vor sich geht

19. 2016 zum ersten Mal getan?
auf ein Forumstreffen gefahren. Es war so toll, soviele nette Leute kennenzulernen mit denen man über ein richtig schönes Thema plaudern kann.

20. 2016 nach langer Zeit wieder getan?
bloggen. und es macht wieder Spaß.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Brexit, Trump als Präsident und der fast ein Jahr lang andauernde Bundespräsidentschaftswahlkampf

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
dass eine Freundin zur Bundespräsidentenstichwahlwiederholungsverschiebung geht um Herrn Van der Bellen zu wählen.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
nach der Reaktion muss es der selbstgemachte Kalender für meine Taufpatin sein.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
ich freue mich über die meisten Dinge, mit Gedanken dahinter.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
meine Chefin, als sie fragte – wann ich den anfangen könnte.

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich glaube, eine liebe Freundin – war wirklich gerührt, wie ich fragte

27. 2016 war mit einem Wort?
erfolgreich

28. 2016 leider gar nicht getan?
Tanzkurs machen

29. Wort des Jahres?
Hartnäckigkeit

30. Stadt des Jahres?
Eggenburg – das Mittelalterfest war wirklich schön. Es ist ein Traumstädtchen.

31. Erkenntnis des Jahres?
Hartnäckigkeit zahlt sich aus

32. Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
meine jetztige Stelle anzunehmen

33. Was hast du dir für 2017 vorgenommen?
neue Hobbies zu entdecken und weiterzubloggen

Euch ein schönes neues Jahr!