Blumen – Tell a story

Blumen, ich liebe Blumen. Natürlich sind die im Garten auch schön, aber ich hab oft und viele welche von den Wiesen gepflückt.
Ich pflückte viele Blumen auch für meine Mama. Nur als kleines Mädchen verstand ich nicht viel von Blumenarrangement und steckte einfach alle so wie sie waren in die Vase. Mama hat aber die vielen Blumen dann oft auf mehr Vasen aufgeteilt.
Ich nehme sie zwar gern mit ins Haus, aber wenn sie draußen stehen bleiben dürfen und wachsen finde ich Blumen doch am Schönsten.
Ich halte es hier mit Henri Matisse:

Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will.


auf der Alp blüht der Enzian – in dem Fall der Schwalbenschwanzenzian


Glockenblume in Nahaufnahme


und hier mit Hornklee im Vordergrund


Blühstreifen mit Sonnenblumen – eine schöne Bienenweide


eine Staude als Schmetterlingsweide im Garten


Dahlien im Herbst

 

Tell a story ist eine Blogparade von Frühstück bei Emma. Hier könnt ihr andere Blümchen bewundern.

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Erlebnis Einkaufen: Erdäpfel

schon vor 10 Jahren gebloggt, aber doch nicht ganz unaktuell

Weltbeobachterins Notizblog

ich staune immer wieder, beim Einkaufen was es alles gibt oder nicht gibt.
Diesmal haben es mir die Erdäpfel/Kartoffeln/Krumpera angetan.

Nunja, geh ich durch den Supermarkt bzw. in der Gemüseabteilung und such mir das von mir benötigte und gewünschte Vitaminlieferanten aus. Darunter auch Erdäpfel. Bekanntlich gedeihen die ja fast überall und deswegen bin ich ja nicht erstaunt, dass es die auch in Zypern und Israel wachsen. Aber, dass sie ausgerechnet auch in Österreich angeboten werden verwundert mich schon. Entschuldigung, aber hat Österreich nicht genug Erdäpfel bei
Anbau von ungefähr 700.000 Tonnen? (Quelle: Landwirtschaftsministerium) Das wären ungefähr 87,5 kg pro Kopf in Österreich. Wenn ich mich nicht verrechnet habe. Ich habe rund 8 Millionen Österreicher genommen.
Ich habe mich übrigens ganz fast regional für die Erdäpfel aus dem Weinviertel entschieden. Natürlich mit dem AMA-Gütesiegel. Und zwar die Sorte: Tosca. Eigenartige Erdäpfelnamen gibt es. Von daheim, da wir auch welche anbauen…

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Pflanzen – Tell a story

Meine Schwestern haben mir als Kind jede Menge Blödsinn erzählt. Beispielsweise wären das „Kuhgschnartert“ (Abfälle der Klauenpflege bei den Rindern) eine Zutat des Bieres ist, sowie Gerstenmalz und Hopfen. Und das Kuhgschnartert macht eben den Biergeschmack, den grauslichen – so die Erklärung. So als Vierjährige habe ich dieses Märchen über das Hopfenkracherl noch geglaubt. Aber mit der Zeit wird man Gott sei Dank klüger und glaubt nicht alles. Jetzt weiß ich natürlich, dass der Geschmack vom Hopfen kommt.
Es reicht schon wenig an Hopfen, dass der ganze Sud bitter wird.

Das größte Hopfenanbaugebiet in Österreich ist das Mühlviertel, weitere Hopfengebiete sind in Leutschach in der Steiermark und auch im Waldviertel. Dabei gab es in den 40iger Jahren des 20. Jahrhunderts gar keinen Hopfen mehr im Mühlviertel, da es die Nazis verboten haben. Hopfen ist aber nicht gerade pflegeleicht, sondern auch eine Diva. Mein Papa hat immer gesagt, „der Hopfen will jeden Tag seinen Herrn sehen.“ Ziemlich anspruchsvoll ist die Pflanze. Der Hopfen mag das Licht, aber heiße Sommer sind nix. Es werden auch nur die weiblichen Dolden zum Bierbrauen verwendet. Wenns interessiert kann ich den Besuch im Hopfenmuseum in St. Ulrich im Mühlkreis empfehlen. Ich war schon dort und es war für mich sehr interessant, obwohl ich einiges wusste. und nachher darf und kann man sich durch die regionalen Biersorten probieren wie Hofstettner (originelle Biersorten), Schlägler (Stiftsbrauerei mit langer Tradition) und das Neufeldner Bier (biologisch).

Bei der Höhe von 8m und die kurz bemessene Zeit für die Ernte finde ich es noch bewundernswerter, wie man früher die ganzen Dolden gepflückt hat ohne maschinelle Hilfe. Immerhin müssen die rasch in die Darre zur Trocknung gebracht werden.

Andere schöne Pflanzen und Geschichten gibt es bei Emma unter #tella story.

Dieser Beitrag enthält laut österreichischen Gesetz Werbung. Ich werbe für den Hopfenerlebnishof und für die drei erwähnten Biersorten auf freiwillige Basis und nicht, weil mir Geld oder Sachleistung dafür geboten wird.

mit dem Auto – tell a story

vor einigen Jahren war ich in Zypern. und da werden Wahlsiege mit Autocorsos gefeiert. Es wird durch die Stadt gefahren und gehupt vor Freude und die Nacht durchgefeiert, während bei uns doch Wahlsiege sehr nüchtern zur Kenntnis genommen werden.
Ich nehme an, die damaligen Wahlsieger wollten, dass alle mit Ihnen mitfeiern und sich freuen.
Die Griechenlandflaggen der patriotischen PArtei in Südzypern sind für mich ein Zeichen der Spaltung. Mich befremdet ehrlich gesagt diese Fahnenschwenkerei etwas. Am Strand gab es auch Miniflaggen zu kaufen. Ich glaube in Österreich und Deutschland wäre ein Verkauf von Flaggen nicht so erfolgreich.
Das ist ein Beitrag zu Emmas Tell a story

mit dem Bus- Tell a story

Ich fahre viel mit Bus und Bahn und auch gern. Das war nicht immer so.
Als Kind, dass außerhalb der Ortschaft wohnte – und zwar ziemlich weit weg von der Schule musste ich natürlich mit dem Bus fahren. Die Bushaltestelle war ca. einen halben Kilometer entfernt und zwar auf einer Anhöhe.

Ich brauchte damals in der früh ca. 7 Minuten um oben zu sein. und nur einmal in den 8 Jahren Schule habe ich diesen Bus verpasst. Ich musste schon um 6:50 bei der Haltestelle sein – teilweise ging ich trotzdem schon um 6:35 los, damit ich rechtzeitig oben bin. Meist war ich schwer bepackt mit Schultasche, Handarbeitskoffer (den ich auch sehr oft vergessen habe, weil ich muss ja rechtzeitig beim Bus sein) und sogar ein Jahr lang eine elektrische Schreibmaschine. Tag für Tag kämpfte ich mich trotz der Müdigkeit rauf. Gott sei Dank war bis auf die letzten Jahre meine Schwester in der gleichen Schule, die notfalls den Bus aufhielt – damit ich noch mitfahren konnte. Der Busfahrer war darüber nicht erfreut und hatgeschimpft, weil er dann weiter in die Bezirkshauptstadt musste. An manchen Tagen wären so richtige Helikoptereltern doch praktisch gewesen, die mich pünktlich abgeliefert hätten und natürlich sich um meine Schulsachen incl. Handarbeitskoffer gekümmert hätten.
Es lief nicht immer ganz rund ab. Einmal bei Schnee fuhr der Busfahrer (es war meistens immer der gleiche) bei einer ziemlich scharfen Kreuzung dann sogar mal im Graben. Ein Glück, dass nix passiert ist, wobei das Gefährt doch schon ein älteres Baujahr war.
Bitte während der Fahrt mit dem Pfarrer sprechen

weitere Bus und Zug Geschichten gibt es hier bei Emma.

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mit dem Rad – Tell a story

Ich muss gestehen, Rad fahren ist nicht meins. Ich kann es nicht und will es auch nicht. Weshalb ist auch eine Story, aber eine die ich zumindest jetzt nicht erzählen möchte. Danke für das Verständnis.
Zumindest andere fahren gerne Rad, so auch eine Freundin von mir, die mich mit ihrer Schwester B besuchte. B hatte grad die Radfahrprüfung gemacht und natürlich wollte B. jetzt auch offiziell als geprüfte Radfahrerin einen Ausflug machen und so haben sie mich daheim besucht. Dabei hatten sie durchaus einige Höhenmeter zu bewältigen. Hut ab! Das wiederum erregte die Aufmerksamkeit einer meiner Schwestern, die unbedingt das neue tolle Fahrrad ausprobieren wollte. Nun B hatte nix dagegen und meine Schwester machte eine Spritztour. Alles wäre gut gegangen, weil meine Schwester, die normalerweise nie Röcke trug, einen langen im Gibsy-Style anhatte. Es kommt so wie es kommt, der Rock verhedderte sich im Zahnrad und meine Schwester stürzte. Ihr ist nix passiert und dem Fahrrad auch nicht – nach dem wir den Stoff aus dem Rad gezogen haben. Nur der Rock hatte darunter gelitten und landete in der Verkleidungskiste. Nun so ein Fetzenstil macht sich gut im Fasching, wenn man als Hexe geht.

PS: Das ist natürlich nicht das Zahnrad des Rades von B., sondern ein anderes

Das ist ein Teil von Emmas Aktion Tell a story

zu Fuß unterwegs – Tell a Story

Laut WHO soll man 10.000 Schritte täglich gehen. Ich schaffe es locker, einerseits, da ich in meiner Arbeit ständig viel zu gehen habe und zweitens geh ich viel und oft zu Fuß.


zu Fuß GEHEN ist wahrscheinlich neben dem Zug fahren und dem Reiten meine Lieblingsfortbewegungsart. Beim Gehen kann ich zwar nicht lesen wie im Zug oder habe Kontakt zu einem Tier wie beim Reiten, aber ich kann träumen und mir fallen da oft Dinge einfach auf. Ich hetze nicht gern, da übersieht man vieles und wird vielleicht noch zu guter letzt überfahren, weil man einfach so über die Straße hetzt und den Bus nachläuft, der einem eh garantiert vor der Nase davonfährt.

Es ist egal ob am Land oder in der Stadt – so ein Spaziergang erweckt Geschichten in mir.

Wie es wohl im Winter war in Schönbrunn unter Maria Theresia? Sie soll ja viele Schlittenpartien gemacht haben. Nur waren die Bäume im Park nicht so majestätisch wie jetzt. Das Foto entstand letztes Jahr, wie ich mir die Pomeranzen abholte für Kathas legendäre Pomeranzenmarmelade. Lang bin ich in und um und um Schönbrunn herumgeirrt. Aber danach belohnte ich mich mit diesem Spaziergang.


Am Land sind es nicht kaiserliche Hoheiten die mir im Sinn kommen, wenn ich spaziere, eher die einfachen Leute. Da spielt nicht der Prunk Rolle, sondern wie die armen Menschen trotzdem das Leben erleichtern. Natürlich wohnt in dieser Hütte niemand – allerdings wirkt es doch ein bisschen wie ein Hexenhäuschen? Ich war damals mit einer Freundin unterwegs. Wir trafen zwar keine Hexe, aber eine sehr nette alte Frau die ihre Ponys auf der Weide daneben fütterte.


Dieser Beitrag ist für Tell a Story, von Frühstück bei Emma initiiert.

Schwein muss manchmal sein

manchmal habe ich das Gefühl, dass Schweinefleisch out ist. Es ist ja angeblich so ungesund, lieber verputisiert man alles. Als Kind gab es bei mir daheim viel Schweinefleisch und es war gute Qualität, da meine Eltern die Schweine für den Eigenbedarf selber gemästet haben. Putenfleisch finde ich dagegen blass, fad und geschmacklos.

Nigel Slater kombiniert Schweinernes gerne mit Äpfel, wie hier auch in seinem „Schweinefleisch mit Äpfeln und Ahornsirup“. Das Rezept habe ich aus Eat, ein Kochbuch dass ich relativ häufig nutze, wegen der raschen Rezepte die funktionieren.

Ich mag ja Nigel Slater erstens da er viel Interpretationsspielraum in seinen Rezepten lässt und zweitens seine Geschichten zu den einzelnen Gerichten.

Zutaten: 2 Äpfel (am besten säuerliche wie Boskop), 1 große Zwiebel, 1 Schweinsfilet (ich: entweder Kotelett oder Schnitzerl), Salz, Pfeffer, Fenchelsamen, Ahornsirup

Äpfel gegeben falls schälen und in Speiderl schneiden, danach die Zwiebel in Würfel schneiden. Beides gibt man in einer ausgebutterten Kasserolle rein und lässt beides im Ofen etwas schmoren. Schnitzerl oder Kotelett mit Salz, Pfeffer und Fenchelsamen würzen und in Schmalz oder Rapsöl anbraten. Schnitzerl oder Koteletts aus der Pfanne geben und in die Kasserolle mit Äpfel und Zwiebel bugsieren und die Apfel-Zwiebelmischung über das Fleisch geben mit Ahornsirup darüber träufeln und ca. 30 Minuten backen.

Dazu serviere ich gern Reis, Couscous oder Erdäpfel. Salat dazu rundet es auch ab.

Tell a story – mein Ruhepol

Emma von Frühstück bei Emma möchte für ihr Blogprojekt Tell a story unseren Ruhepol wissen.
Bei mir ist es die Natur. Natürlich könnte ich da auch bequemerweise auf meinen in der letzten Woche vorgestellten Lieblingsplatz hinweisen – aber das wäre doch etwas langweilig.
Mein Ruhepol ist glaube ich die Natur, sei es in Form von Bergen und Meer – wobei ich beim Meer noch mehr Aufholungsbedarf habe. Aber ich mag Natur einfach, wo rundherum keine Menschen sind, Berge, Hügel, Täler, Tiefebenen, Felder, Wiesen, Wälder, Waldlichtungen, Meer, Seen, Teiche, Flüsse, Bäche, Rinnsäle. Für mich ist es einfach dort, wo ich mich hinsetzen kann und mich keine Menschenseele anspricht bzw. die Möglichkeit kaum vorhanden sind. Dort darf ich träumen, Geschichten ausdenken, meinen Gedanken nachhängen oder einfach nix tun.
Es darf aber nicht zu ruhig sein, eine richtige Totenstille finde ich beängstigend, aber das Rauschen von Wasser, das Säuseln des Windes, Vogelgezwitscher oder das ferne Geräusch von Traktoren finde ich angenehm.

Hier zum Beispiel ein Platz an der Großen Mühl, wo es mir sehr behagt.

entrümpeln Tag 12 bis Tag 25

leider hat es in letzter Zeit bissl gewirbelt, und ich war nicht ganz so brav beim ausmisten oder zumindest beim dokumentieren.
Außerdem war mir das Fotoprojekt Tell a story wichtiger.

also ein bisschen etwas habe ich entrümpelt.

paar alte Magnete, altes Geschirr – welcheskaputt ist oder mir nicht mehr gefällt, Armbänder und Halsketten – die ich an meine Nichten weitergebe, Einzelsocken, 2 kaputte Gürtel, CD’s mit Hörproben, abgelaufene Gutscheine – die ich eh nie einlöste, einige alte Briefe, eine alte Aktentasche, einige kaputte Mappen, einen Handschmeichler – aber das brauch ich nicht, paar kaputte Stifte.

ich hab da auch nicht alles fotografiert.
Fotografisch habe ich allerdings nur 2 Dinge festgehalten. bzw. nur die genommen, die noch einigermaßen spannend aussehen.