Veröffentlicht in ich, Lebensstil, Poesie des Lebens

Lob der Gatschhose

Die Gatschhose ist leider ein Kleidungsstück, dass es in meiner Kindheit nicht gegeben hat. „Lob der Gatschhose“ weiterlesen

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Veröffentlicht in International, Lebensstil

berührt

Dieser Artikel von Vice hat mich sehr berührt und ich habe beim Lesen geweint.

Da geht es um eine Frau, die Knochenkrebs hatte – im Kiefer. Fast das ganze Kiefer musste entfernt werden. Das stellte auch ihr Berufsleben auf den Kopf. Sie war Model. Allerdings, was mich so schockte war, dass ihr geraten wurde, ihren Sohn abzutreiben – da er wahrscheinlich behindert sein würde – aufgrund der Narkose bei der notwendigen Operation. Was für eine schwierige Entscheidung. Allerdings hat sich dann die Lösung ergeben, Elizaveta Bulokhova und ihr Freund baten die Ärzte, ihren Sohn 10 Wochen früher auf die Welt zu bringen. Ein ziemliches Risiko, aber der kleine überlebte, sowie auch Elizaveta Bulokhova – die allerdings nach der Geburt noch mit dem Krebs zu kämpfen hatte.
Die Bilder zeigen, wie zerbrechlich sie ist und doch wie stark sie ist. Und ich spürte die Erleichterung, dass sie ihren Sohn doch zur Welt bringen konnte und ihr noch eine andere Möglichkeit blieb, als die schreckliche Entscheidung ihn abzutreiben.

Veröffentlicht in Buch, einfach nur so, ich, Lebensstil, Nachdenkergebnis, SUB-Abbau

weg mit dem Gerümpel

zerst bekommt man zu Weihnachten einiges geschenkt und das Haus, die Wohnung wird immer enger. Also startet man doch gleich im Jänner mit einem neuen Lebensstil durch. Die einen sind auf den Abnehmtrip und andere fangen zum Entrümpeln an. Einige Blogger und Bloggerinnen machen das jedes Jahr im Jänner, wie z.B. Wendy. Ich hatte das selber schon vor 2 Jahren versucht, aber nach paar Tagen habe ich aufgegeben und das bloggen auch gleich dazu…

Schreiber
Schreiber

Heuer mache ich es nicht, aber entrümpelt wird trotzdem. Dazu habe ich „Feng-Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston herausgekramt und wiedergelesen. Da stehen wirklich sehr viele kluge Sachen drinnen, wenn auch Feng-Shui nicht ganz logisch ist. Wenn man das sogenannte Baguasystem hernimmt, wo die Wohnfläche in 9 Bereiche eingeteilt ist, wo gibt man die Toilette hin, ohne dass es in dem Bereich dann alles mies läuft.
Karen Kingston schreibt auch einen Blog, wo sie auch immer wieder über das Thema Gerümpel schreibt. Ich finde es immer ganz interessant.
Karen Kingston Buch
Frau Kingston hat wirklich recht, dass zuviel auf wenig Raum, einfach erdrückend ist, genauso wenig wie Dinge die einem an etwas negatives erinnern oder an eine negative Person. Es ist schon ein Wahnsinn, was sich an Dinge anhäuft. Ich beobachte, dass erschreckenderweise an meinem Buchregal, wie wenig ich wirklich davon lese, wiederholt lese oder nachschlage. Ein Stapel ungelesener Bücher mit über 100 Bücher ist zuviel. Ich sollte da wirklich heikler sein, was ich mitnehme – aber Bücher sind so verlockend. Ich muss nicht alles mitnehmen, nur weil es lesbar aussieht. Noch dazu, wo ich eigentlich eh keine Bücher mag, die müffeln und noch schlimmer müffeln und nach Zigaretten riechen, was gerade bei Gratisbüchern oft der Fall ist. Diese habe ich entfernt, Ebenso die, die ich via Buchmaxe zu Kohle machen kann. Bei den einzigen zwei Büchern, wo ich mir unsicher war, habe ich nachgesehen, ob es sie in den Wiener Büchereien gibt und dann habe ich sie ohne schlechtes Gewissen verkauft. Mit Ende des Jahres 2017 soll mein Buchregal nur mehr mit Büchern belegt sein, an denen wirklich mein Herz hängt und ich immer wieder reinschauen werde wie beispielsweise die Nibelungensage nacherzählt von Michael Köhlmeier. Manche Bücher kann ich nach einiger Zeit auch wieder gehen lassen, weil ich doch Interesse verloren habe oder die Entwicklungen schneller sind. Das geschieht bei Sachbüchern. Allerdings sind einige Werke Erbstücke, wo ich doch ein schlechtes Gewissen habe. Wie es auch sei, aus dieser Unmenge habe ich einige immerhin dann doch zu Geld gemacht, via Buchmaxe. Das Geld kann ich in ein neues Buch investieren oder ich bezahle damit die Verlängerung der Jahreskarte bei den Wiener Büchereien. Diese Aussicht auf Zugang zu aktuellen hat mich materiell gemacht, aber materiell dass es Sinn macht. Und waren es nicht auch materielle Gründe, dass ich die Bücher mitnahm. Immerhin will ich sie besitzen. Allerdings wie weit macht es Sinn, wenn man nicht einmal die Titel mehr weiß. Mittlerweile will ich nur mehr an Büchern das besitzen, was ich mag und was nützlich ist. Die liebsten Bücher sind doch die, mit Erinnerungen und nicht die, wie kam das in meinem Regal. Wie dem auch sei, der SUB-Abbau geht weiter.
Und zwischendurch kann man gerne noch einiges Weggeben. Mit rockiger Musik geht es auch leichter.
Enjoy!

Veröffentlicht in Ernährung, Lebensstil, Nachdenkergebnis, Wirtschaft

Zur Verteidigung von Hofer bzw. Aldi

Die Aldiwerbung regt auf. Äh, und ja, das Ziel wurde erreicht, die Botschaft ist angekommen.
Die Botschaft für die Zielgruppe ist einfach: Ohne großes Überlegen gibt es bei uns qualitative Basis-Lebensmittel zu einem sehr guten Preis.
Ich kann jetzt nicht über Aldi Nord und Aldi Süd sprechen, sondern nur über Hofer, die Tochter von Aldi Süd. Deswegen bezieht sich alles, was ich zu sagen haben eben auf die Hofer KG. Ich bekenne mich, ich gehe dort wirklich gern einkaufen – weil für mich bei den meisten Produkten das Preis-Leistungsverhältnis passt. Das Gemüse finde ich beispielsweise frischer wie bei den Mitbewerbern. Die Basis kaufe ich meist dort ein und wenn ich etwas Besonderes will, dann geh ich in eben woanders hin.
Doch was sind die Werbeslogans, die aufregen?

„Zur Verteidigung von Hofer bzw. Aldi“ weiterlesen

Veröffentlicht in Bildarchiv, Lebensstil

Reblog about Selfies – an interesting view

(Repost from August 2015 for Youknowwhoyouare❤) Although definitely a trend that`s been staying, selfies keep getting slagged mercilessly. They`re considered vain, narcissistic, attention seeking or just plain unnecessary. I like taking selfies. There, I`ve said it. Most of them won`t ever make it online, and they usually get deleted entirely after a couple of weeks. But […]

via In Defence of the Selfie — Declarations of a Girl

Veröffentlicht in ich, Lebensstil

entrümpeln Tag 6

diesmal die Broschüren und Visitenkärtchen zum mitnehmen

wenn man zu veranstaltungen geht, sammelt man soviele Sachen ein: Visitenkärtchen, Broschüren (mit Rezepte die ich mal ausprobieren möchte), Informationsmaterial. Das sammelt sich an, man schaut es auch nicht so oft an. Für die meisten heißt es: Weg damit!
(lose Rezeptblätter habe ich ja noch genug…)

hier eine kleine Auswahl des weggeworfenem

Broschüren

Veröffentlicht in ich, Lebensstil, Nachdenkergebnis

Entrümpeln

allerorts wird entrümpelt. Wie hier, hier und hier. Danke Belly fürs inspirieren!

tja und hier auch. Einen Monat lang ca. ein Ding.

Mein Schwager sagt immer: Um alles was man hat, muss man sich „rantn“

rantn ist oberösterreichisch und heißt sich kümmern. und das leitet sich von Kummer ab. Gut,

Es heißt ja auch, zuviel des Guten. Jeder kennt die total überladenen Websiten, wo alles grell ist und blinkt, oder die überschminkten Frauen, die anstatt schön eher clownmäßig ausschauen. und eine vollgestopfte Wohnung ist auch nicht so wohnlich.

Tja, darum schließe ich mich dem Entrümplungsmonat an.
Die Regel: Pro Tag, ein Ding weggeben.

Nun was habe ich seit 1. Jänner entrümpelt:

meine Schwester hat das gestern mitgenommen:
1 Zitruspresse in Vogelform, wo man eine Zitronenspalte reinlegt – nie benutzt – weil ich Zitronen in Hälfte schneide und nicht in Spalten
Teebeutelhalter – die nicht halten
kleine Tapasschüsselchen, die ich nie benutzte

und dann habe ich noch zwei Taschen mit Büchern, die ich nicht mehr lesen werde, zum Offenen Bücherschrank gebracht. Ich freu mich, dass ich wieder mehr Platz im Bücherregal habe

und heute:

1 Schreiber, der nicht mehr schreibt und die, die mir zu kurz sind.

Schreiber
Schreiber

ja, auch Kleinvieh macht Mist