entrümpeln Tag 12 bis Tag 25

leider hat es in letzter Zeit bissl gewirbelt, und ich war nicht ganz so brav beim ausmisten oder zumindest beim dokumentieren.
Außerdem war mir das Fotoprojekt Tell a story wichtiger.

also ein bisschen etwas habe ich entrümpelt.

paar alte Magnete, altes Geschirr – welcheskaputt ist oder mir nicht mehr gefällt, Armbänder und Halsketten – die ich an meine Nichten weitergebe, Einzelsocken, 2 kaputte Gürtel, CD’s mit Hörproben, abgelaufene Gutscheine – die ich eh nie einlöste, einige alte Briefe, eine alte Aktentasche, einige kaputte Mappen, einen Handschmeichler – aber das brauch ich nicht, paar kaputte Stifte.

ich hab da auch nicht alles fotografiert.
Fotografisch habe ich allerdings nur 2 Dinge festgehalten. bzw. nur die genommen, die noch einigermaßen spannend aussehen.

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Tell a Story – mein Lieblingsplatz

zu sagen wo mein Lieblingsplatz ist fällt mir schwer, weil ich viele Lieblingsplätze habe.
für Tell a Story von Frühstück bei Emma – habe ich mich für meinen ehemaligen Arbeitsplatz entschieden, der jetzt ein Urlaubsplatz ist.

Ich habe von der Schule aus ein Praktikum machen. Viele gingen ins Ausland und ich ging in ein Land, wo ich die Sprache am Anfang zuerst auch schwer verstand. – nach Vorarlberg. Ich war auf einer Alpe – wie dort Almen heißen und habe das Vieh gehütet, die Kühe gemolken, die Schweine gefüttert und ausgemistet, geheut, Kräuter für Tee gesammelt, Himbeeren gesammelt, Gäste bewirtet, gekocht nur gekäst bzw. gesennt habe ich nicht, weil das dort in Vorarlberg Männerarbeit ist. Es war eine schöne Arbeit dort. Ja, ich musste bald aufstehen und ging relativ bald schlafen, es gab keinen Empfang. Ganz ehrlich, es war so wohltuend nicht dauernd erreichbar zu sein.
und jetzt da ich mit meine damaligen Chefleute so gut verstehe, bin ich ab und zu doch mal Gast bei Ihnen. Auch heuer wieder und ich freue mich riesig darauf, da ich erstens wieder freundliche Leute sehe, aber genauso auf die Leute. Dass ich wieder auf die einzelnen Weiden raufgehen kann. und mir tut es fast leid, dass ich nicht mehr einen ganzen Sommer dort bin, sondern nur eine Woche. Dabei hat dass alles so einen Reiz. Was ich dort alles erlebt habe viel!

Zum Beispiel beim Kühe hüten. Da hatte ich einmal ein riesiges Glück. Ich war mit den Kühen auf der steilsten Weide unterwegs. Auf einmal begann eine der Kühe, die Fanny statt friedlich zu grasen, wie von der Tarantel gestochen davon zulaufen. Ich sprintete ihr nach und bemerkte, sie wurde tatsächlich gestochen – von Wespen. Gott sei Dank beruhigte sie sich doch, bevor sie die komplette Herde ansteckte. Ich trieb die Herde dann rascher rauf, weg vom Wespennest, was mir auch gelang. Normalerweise läuft das Kühehüten ruhiger ab, da hat man schön viel Zeit zum Nachdenken und hätte ich damals einen Blog gehabt und Internetzugang hätte ich in der Mittagspause was geschrieben.

entrümpeln Tag 10 und Tag 11 – weg mit Dekokram

ich will ja ganz schön kreativ sein, aber Origami ist nicht meins. Ich wurschtel herum und es funktioniert trotzdem nicht. um mir mehr Frust zu ersparen kommt das Papier weg.

und nachdem ich heute den Christbaum wieder entschmückte, habe ich bei den Dekosachen ausgemistet und jede Menge zu kurzer Bänder und kaputte Dekodinge, bzw. was mir nicht (mehr) gefällt entsorgt.

digitaler Müll – entrümpeln Tag 8 und Tag 9

Es gibt digitalen Müll. Gestern habe ich am Handy wieder mal eine Löschsession gemacht. Ganz schön erstaunlich, welchen Müll man sich durch gewisse Whatsappgruppen einfängt. Pseudowitziges und Kettenmessages und vor allem die ich hab dich ganz toll lieb-Bildln brauch ich nicht. Ich hab mich aus einigen Gruppen gelöscht und all diesen Bildmüll gelöscht. Wenn ich in Zukunft so was gehäuft von einer Person kriege, dann schick ich einfach zurück, dass ich sowas nicht will.

und ja dann am PC:
mein Desktop wurde unübersichtlicher, vor allem nachdem ich vor 3 Wochen den USB-STickinhalt noch draufspielte, da ich einen USB Stick brauchte. Das war Inhalt von über einem Jahr. Ich habe da ordentlich durchsortiert. (Die Dateinamen habe ich geschwärzt, das ist mir zu persönlich). Außerdem habe ich dann auch wieder mal ein neues Desktopbild installiert. Ich will nicht immer erinnert werden, dass es irrsinnig lange dauert, bis ich weiß wie meine Lieblingssaga weitergehen wird. gerade im digitalen Bereich merke ich, wieviel ich da noch zu tun habe.

hier das vorher

und das nachher

aus den Küchenladen – entrümpeln Tag 7

diesmal hatte ich in der Lust, in der Küche Ordnung zu machen.

Dran kamen die Laden mit Besteck, Küchengerätschaften und die Krimskramslade. Hoch lebe eine Krimskramslade, da kann man alles aufbewahren, was sonst keinen Platz findet. Angefangen von Sackerl, Folien, Zündhölzeln, Gummiringerl, Servietten… Da habe ich reinen Tisch gemacht und die ganzen Kleinteile wieder in der Schachtel vereinigt. Weg kamen leere Zündholzschachteln (zum Basteln), Feuerzeug und der Kochbuchhalter (links im Bild), den ich von einer Freundin bekommen habe. Ich habe mich sehr gefreut, aber leider bin ich mit diesem Ding inkompatibel, da ich während dem Kochen ich gern im Buch blättere. Ich denke woanders ist er viel nützlicher.
Sie haben ebenfalls einen Nutzen, aber Plastikbesteck mag ich vom Gefühl nicht. Ich will was ordentlich aufspießen und schneiden können damit. Also ab damit in den Müll. So wie der kaputte Gummihund und die Gurkenzange zum Gurkerl rausfischen aus dem Gurkerlglas. Und ja, die Gurkerl entwischen einem mit diesem Ding, genauso wie wenn man mit einem Weicheimesser versucht, das Gurkerl rauszubekommen. Am sichersten um ein Gurkerl zu erwischen ist einfach eine handelsübliche Handharpune alias Gabel, vorausgesetzt die Gabel besteht nicht aus Plastik.

entrümpeln Tag 3, Tag 4 und Tag 5

leider war ich gestern und vorgestern zu müde zum bloggen, aber entrümpelt habe ich trotzdem.

weshalb ich einen kaputten Brausekopf ein paar Monate noch aufbewahrt habe, weiß ich leider nicht – aber jetzt ist er weg.

Medikamente habe ich Gott sei Dank keine, die ich täglich nehmen muss, aber etwas abgelaufenes habe ich gefunden, ich bring sie demnächst in die nächste Apotheke.

Ein ewiges Leid sind auch Kosmetikartikel. Vor allem die ganzen Pröbchen, die ich irgendwie gesammelt habe, aber doch nie benutzte. Und dann noch die ganzen geschenkten Cremen und so. Es ist schwierig jemanden zu beschenken, aber Kosmetikartikel finde ich da besonders heikel. Ich mag das einfach nicht. Es ist schon ein bissl ein Angriff auf die Privatsphäre. Ich muss das Zeug riechen können und vertragen. also weg damit.

entrümpeln Tag 2

Mein früheres Ziel war es nur mehr soviele Bücher im Regal zu haben, wie auch reinpassen – das Ziel habe ich weit verfehlt.
Zuerst dachte ich, dass bei mir der E-Reader die Lösung ist, ist es aber leider nicht. Ich mag die Handhabung nicht wirklich, da mir die Haptik des normalen Buches abgeht. Für Reisen ist der E-Reader super, allerdings im Alltag greife ich lieber zu den normalen Büchern. Nun die normalen Bücher borge ich mir meist aus, bei der Bücherei oder bei Freunden – allerdings als Büchermensch sammelt man auch so Bücher an. Man bekommt welche geschenkt, man kauft sie selber oder man fischt sie selber aus den Bücherkasten und andere Stellen, wo es Bücher zur freien Entnahme gibt. Bei mir sind Bücher nicht nur Schmuck, ich lese sie wenn sie mir gefallen mehrmals. Einige sogar schon über 5 mal und doch werden sie mir nicht fad. Bei Romane entdecke in manchmal neue Seiten eines Charakters, oder ich lerne etwas kennen, was ich beim ersten Mal übersehen habe – sei es ein genialer Wortwitz oder etwas was auf die spätere Handlung hinweist.

Trotzdem von einigen konnte ich mich leicht trennen, a.) weil sie ausgeliehen sind von Freunden und b.) weil die Bücher mich nicht so interessieren wie ich dachte.


trotzdem ein ansehnlicher Stapel.

entrümpeln 2018 Tag 1

einige Blogger meines alten Blogportals blog.de haben den Jänner zum Entrümplungsmonat gekürt.
vor ein oder 2 Jahren wollte ich das machen, ich habe es allerdings bald wieder aufgegeben.
somit heuer entrümple ich hoffentlich ausdauernder und sinnvoller:

heute wenig originell, Kalender und auch den Adventkalender. 12 Monate bzw. 24 Tage haben sie mich erfreut, aber jedes Jahr soll was neues bringen. außerdem habe ich da nichts wichtiges für die Nachwelt festgehalten. dazu wäre eigentlich der Blog da…

berührt

Dieser Artikel von Vice hat mich sehr berührt und ich habe beim Lesen geweint.

Da geht es um eine Frau, die Knochenkrebs hatte – im Kiefer. Fast das ganze Kiefer musste entfernt werden. Das stellte auch ihr Berufsleben auf den Kopf. Sie war Model. Allerdings, was mich so schockte war, dass ihr geraten wurde, ihren Sohn abzutreiben – da er wahrscheinlich behindert sein würde – aufgrund der Narkose bei der notwendigen Operation. Was für eine schwierige Entscheidung. Allerdings hat sich dann die Lösung ergeben, Elizaveta Bulokhova und ihr Freund baten die Ärzte, ihren Sohn 10 Wochen früher auf die Welt zu bringen. Ein ziemliches Risiko, aber der kleine überlebte, sowie auch Elizaveta Bulokhova – die allerdings nach der Geburt noch mit dem Krebs zu kämpfen hatte.
Die Bilder zeigen, wie zerbrechlich sie ist und doch wie stark sie ist. Und ich spürte die Erleichterung, dass sie ihren Sohn doch zur Welt bringen konnte und ihr noch eine andere Möglichkeit blieb, als die schreckliche Entscheidung ihn abzutreiben.