Weihnachtseindrücke

ich hoffe, ihr habt Weihnachten schön verbracht. Ich schon, die Magie von Weihnachten holt mich doch spätestens am 24.12 am Abend ab. so ist auch Weihnachtszeit das letzte der Magischen Mottos von Paleica. Vielen Dank fürs Organisieren. Ich werde diese Inputs vermissen. Es war inspirierend sich was zum Thema überlegen müssen.

Für mich ist die Weihnachtszeit jetzt vom 24.12 bis zum 6. Jänner. Alles vor dem 24.12 ist für mich der Advent. Ich liebe Weihnachten. Es gibt Begleiterscheinungen, auf die ich verzichten kann – Punsch, Glühwein, mit Punsch und Glühwein abgefüllte Personen, exzessiven Lichterketten und Lichterschmuck an Privathäusern – wie in den ganzen amerikanischen Filmen. Aber trotzallem, Weihnachten ist herrlich, selbst wenn sich mein weihnachtliches Gefühl seit einigen Jahren sich sehr spät einstellt. Weihnachten ist ein Fest für alle Sinne und spannender. Es duftet intensiv, schmeckt würzig, fühlt sich manchmal kalt an, aber nochmehr ist es wohlig warm, ist voller Musik und man kann sich kaum Sattsehen an vielen Dingen, egal ob traditionell oder auch kitschig. Aber zu Weihnachten gibt es den schönsten Kitsch, sei es bei Keksausstechern, verschneite Landschaften oder auch Christbaumschmuck, vor allem der Christbaumschmuck.

Ich mag schön geschmückte Christbäume, vor allem mit schönen Glasschmuck vom Glasblaser, aus der Tschechei oder von Ingeglas alias Kitschschmuck. Ich folge keinem Trend. Die Dinge müssen zu mir passen. Auf meinem Christbaum tummeln sich Gotteslobengerl neben Strohsterne, Glasschmuck aus der Tschechei befindet sich neben Dalarnapferden aus Schweden. und für nächstes Jahr will ich mir unbedingt die „Game of Thrones“-Kugeln besorgen. Die fehlen noch in meiner Christbaumschmucksammlung. Dabei habe ich schon heuer nicht jedes Stück meines Schmuckes auf mein Bäumchen gebracht. Allerdings fast alle meinen Eulen habe ich untergebracht und das sind mehr als meine Strohsterne.

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2 meiner gefiederten Schönheiten


auch ein stolzer Hirsch darf nicht fehlen.

für mich ist nicht nur der Christbaum wichtig, sondern auch Krippen faszinieren mich. Einmal möchte ich ins Salzkammergut zu einer sogenannten Kripperlroas. Hier ist das „Ischler Kripperl“ von meiner Mama.

und ja, auch wenn Weihnachten leider immer mehr grün ist, anstatt dass es im Winter wirklich winterlich ist – aber dieses Foto habe ich heute gemacht. Der Schnee verkitscht die Gegend auch ganz ordentlich.

ich hoffe, ihr verbringt bis 6. Jänner eine feine Weihnachtszeit

verzierter Lebkuchen

ich verziere an sich sehr gerne Lebkuchen.
Heuer kam ich nicht so viel dazu.
die folgenden beiden Bilder zeigen meine Ausbeute vom Jahr 2016

verzierter Lebkuchen

verziertes Lebkuchenherz

2015 war ich um einiges erfolgreicher und vor allem konnte ich eine gewisse Liebe noch mehr ausleben.

Honigkuchenpferd
ein Honigkuchenpferd

Lebkuchen verziert
ein Elefant

Lebkuchen verziert
zwei Bären

Lebkuchen verziert
drei Hirsche

Flotte aus Lebkuchen
eine flotte Flotte

Lebkuchenherz Baratheon

und ein ganz besonderes Lebkuchenherz, auf dass ich besonders stolz bin. Ist es nicht perfekt!
Nichtsahnende halten es auch für weihnachtlich, wenn sie nur wüssten, dass auch beim Lebkuchen verzieren Game of Thrones immer wieder unterkommt.

Non Plus Ultra

Heute möchte ich euch meine absoluten Lieblingskekse vorstellen. Ich kenne sie unter den Namen Non plus Ultra. Aber sie sind auch unter Butterstangerl, Butterzeugs oder Zwickerbusserl bekannt. Schöner finde ich trotzdem den Namenn Non plus Ultra. Den sie sind einfach unübertrefflich. So wie auch der Name sagt. Non plus ultra heißt auf Deutsch übersetzt in etwa „nicht darüber hinaus“. Angeblich hat Herakles ein Schild mit diesem Spruch auf den nach ihn benannten Säulen des Herakles bei Gibraltar angebracht um das Ende der Welt zu markieren. Weiterlesen

Lebzelten

Es gibt viele Arten von Lebkuchen, z.B. verzierten Lebkuchen, wie die hier –
meine Lebkuchen
die habe ich ja letztes Jahr gemacht.
Das Rezept für diesen Lebkuchen verschweige ich.

Aber dafür präsentoere ich hier ein anderes Lebkuchenrezept meiner Mutter.

Den Blechzelten oder auf hochdeutsch Schnittlebkuchen.

Zutaten:
25 dkg Rohzucker, 2 Eßl. Honig, 3 Eier, 2 Eßl. Rum, 1 – 1½ Eßl. Lebkuchengewürz
28 dkg Roggenmehl, 10 dkg gehackte Nüsse, 5 dkg fein geschnittene Aranzini, 2 gestr. Teelöffel Natron

Zubereitung:
Rohrzucker, Honig, Eier, Rum u. Lebkuchengewürz, schaumig rühren. Mehl u. Natron vermischen, Nüsse u. Aranzini untermengen und unter den Abtrieb rühren.
Falls der Teig zu fest ist (je nach Größe der Eier) kann man noch kalten Kaffee bzw. Wasser nach Bedarf zugeben, Teig aufs Blech streichen und hellbraun backen. Man kann den Lebkuchen noch heiß mit Zitronen-Rumglasur überziehen

Danach in kleine Stückerl schneiden und essen bzw. bis zum Verzehr in einer Dose aufbewahren.

Die Zunft der Lebkuchenbäcker wird auch Lebzelter genannt. Ein sehr bekannter Lebzelter ist im Mühlviertel die Lebzelterei Kastner in Bad Leonfelden. Ein Zelten ist ein flaches Gebäck. und manchmal wird das Wort Zelten auch als Schimpfwort für einen etwas langsamen und vergesslichen Menschen benutzt. Vielleicht kommt das davon, dass man diese Eigenschaften der Zunft der Lebzelter nachsagte… Interessanterweise gibt es neben den Maria Zeller Lebkuchen allerdings auch ein Hotel Lebzelter in Zell am See allerdings auch in Bad Aussee.