Schwein muss manchmal sein

manchmal habe ich das Gefühl, dass Schweinefleisch out ist. Es ist ja angeblich so ungesund, lieber verputisiert man alles. Als Kind gab es bei mir daheim viel Schweinefleisch und es war gute Qualität, da meine Eltern die Schweine für den Eigenbedarf selber gemästet haben. Putenfleisch finde ich dagegen blass, fad und geschmacklos.

Nigel Slater kombiniert Schweinernes gerne mit Äpfel, wie hier auch in seinem „Schweinefleisch mit Äpfeln und Ahornsirup“. Das Rezept habe ich aus Eat, ein Kochbuch dass ich relativ häufig nutze, wegen der raschen Rezepte die funktionieren.

Ich mag ja Nigel Slater erstens da er viel Interpretationsspielraum in seinen Rezepten lässt und zweitens seine Geschichten zu den einzelnen Gerichten.

Zutaten: 2 Äpfel (am besten säuerliche wie Boskop), 1 große Zwiebel, 1 Schweinsfilet (ich: entweder Kotelett oder Schnitzerl), Salz, Pfeffer, Fenchelsamen, Ahornsirup

Äpfel gegeben falls schälen und in Speiderl schneiden, danach die Zwiebel in Würfel schneiden. Beides gibt man in einer ausgebutterten Kasserolle rein und lässt beides im Ofen etwas schmoren. Schnitzerl oder Kotelett mit Salz, Pfeffer und Fenchelsamen würzen und in Schmalz oder Rapsöl anbraten. Schnitzerl oder Koteletts aus der Pfanne geben und in die Kasserolle mit Äpfel und Zwiebel bugsieren und die Apfel-Zwiebelmischung über das Fleisch geben mit Ahornsirup darüber träufeln und ca. 30 Minuten backen.

Dazu serviere ich gern Reis, Couscous oder Erdäpfel. Salat dazu rundet es auch ab.

Kohlsuppe nach portugiesischer Art

wenn ich nicht nach Portugal kann, dann kommt Lissabon zu mir. Culbia und Paleica machen mir mit ihren Reisen nach Portugal immer mehr Gusto auf diese Stadt. Jetzt kann ich nicht hin, aber ich kann die Reiseberichte und Fotos genießen und ein portugiesisches Gericht kochen.
Weiterlesen