noch nie ganz gesehen

ich habe per Spass beim „Projekt“ von @florianallesch „30 Tage – 30 Filme“ mitgemacht im Blog des Filmerings. Es lohnt sich die Beiträge zu lesen!!!

mit etwas verspätung mein Resultat

zum Thema: Ein Film den ich schon mehrfach aber noch nie ganz gesehen habe

so heißt das Thema, dass ich mir ausgesucht habe. Es gibt nichts, dass ich mehr hasse wenn ich einen Film unvollständig gesehen habe, außer er ist so grottenschlecht, dass ich mir den Schmafu nicht mehr gebe. Trotzdem ist es mir passiert und zwar mit einem Film der alle Zutaten hat, die es ausmachen, dass ich den Film mag. Absurditäten, eingängige und nicht verkitschte Filmmusik, österreichischer Humor und vor allem ein Ambiente das so real erscheint – bei den meisten Hollywoodfilme vermiss ich das, weil alles wie aus dem ff erscheint. Aber zurück zu meinem urösterreichischen Film, der aus diesen Bestandteilen besteht, den man ganz ansehen wird, ich aber noch nicht getan habe. Dieser Film ist Muttertag.

So, was soll ich nun zu diesem Film schreiben, wenn ich ja nur ein Stückerl vom Anfang weg gesehen habe. Es geht darum geht wie die Familie Neugebauer den Muttertag begeht. Anfang ist ein gutes Stichwort. Würde es normal ablaufen, wäre der Film sicher ein Schlaftablettenersatz. Nun nach dem es eine härtere Komödie ist, mit rabenschwarzen Humor ist er eben ein Klassiker. Vor allem viele Sprüche aus dem Film sind für mich geflügelte Worte. Von „Hab nur gschaut, wiedaschaun“ bis zu „I sogs glei, i woas ned“ vom Opa Neugebauer – einer meiner Lieblingsfiguren. Ich weiß leider nicht mehr bis zu welcher Szene ich geschaut habe. S’Postamt sicher, beim Postamt kann ich mir aber auch nicht mehr dünn aufgeschnittenes Faschiertes bestellen, sperren ja alle rundherum zu – ob es in Wien anders ist? Tja, es heißt ja Wien ist anders. Doch die letzte Szene an die ich mich definitiv erinnern kann, wo Mischa zur Jungschargruppe kommt, dieser pädagogische Waldorfsprechstil der Leiterin erinnert mich an gewisse Leute die auch in OÖ angesiedelt sind.

Fazit:
Den Film werde ich mir sicher mal von vorn bis hinten durchanschauen.

der gestrige Abend

war echt super!
Ja, ich habe mich ziemlich gut unterhalten.
aber es ist ein Wahnsinn, die Vorstellungen die noch ausstehen sind alle! Aber wirklich alle ausverkauft!
Kein Wunder! Und ich wollte es mir nochmals geben!
Es ist schon so kurios, dass man es glauben könnte. Zumindest ist immer ein Körnchen Wahrheit dahinter.
O-Ton meiner Freundin:
„genauso sans!“
Ich bewundere die Maschek echt, wie sie die ganzen Typen so gut nachmachen konnten. Bewundernswert, dass die 3 ja mehrere Leute sprechen nicht immer wieder durcheinander kommen.
Ich bin natürlich nicht mit dem schauen zusammengekommen, ob ich mir das auf der Bühne anschaue, aber ich war ja neugierig wer wen spricht.
Ich möchte irrsinnig gern wissen, wie lange es dauert sich die Sprachweise der Politiker anzunähern. So von der Tonart, Sprechgeschwindigkeit, stehende Redensarten. Außerdem die Koordination mit den Puppenspielern muss anstrengend sein. Wegen der Bewegungen.
Besonders witzig, finde ich die ganzen Improvisationen, zum Beispiel schrieb Gusenbauer eine Gratulation an Sarkozy.
Ein großer Seitenhieb auf die Regierungsparteien ÖVP und der SPÖ.
Grandios gemacht.
Natürlich hatte das ganze eine Story:
Ich fasse mich ganz kurz.
nach mehr als 100 Tagen in der Regierung brütet Gusi über den Titel seiner Autobiographie, daheim im Bundeskanzleramt um immer für den Bürger erreichbar zu sein. Allerdings muss er es zu seinem Ärger mit Wolfgang Schüssel teilen. Wilhelm Molterer der ÖVP-Obmann schafft es indes nicht, Schüssel (Exkanzler) zu überzeugen, dass er die Zukunftshoffnung der ÖVP ist-erfolglos. Lieber will Schüssel den KHG als Zukunftshoffnung, der sich zur Sicherheit sich beim Gusi einschleimt. Allerdings hat Schüsseldann das Talent von Gusenbauer als ÖVP-Zukunftshoffnung entdeckt und flüstert aus der Dollfußgedenkecke ihm Ideen ein.
Immer wieder schneien Besucher vorbei wie z.B. Häupl, der den Fredi an die sozialdemokratische Pflichten erinnert, seine Frauenministerin Bures, Wladimir Putin, die olle Angela Merkel und als Knalleffekt Bruno Kreisky der verstorbene SPÖ-Kanzler und Vorbild von Gusenbauer. Das Ende war überraschend!