entrümpeln Tag 12 bis Tag 25

leider hat es in letzter Zeit bissl gewirbelt, und ich war nicht ganz so brav beim ausmisten oder zumindest beim dokumentieren.
Außerdem war mir das Fotoprojekt Tell a story wichtiger.

also ein bisschen etwas habe ich entrümpelt.

paar alte Magnete, altes Geschirr – welcheskaputt ist oder mir nicht mehr gefällt, Armbänder und Halsketten – die ich an meine Nichten weitergebe, Einzelsocken, 2 kaputte Gürtel, CD’s mit Hörproben, abgelaufene Gutscheine – die ich eh nie einlöste, einige alte Briefe, eine alte Aktentasche, einige kaputte Mappen, einen Handschmeichler – aber das brauch ich nicht, paar kaputte Stifte.

ich hab da auch nicht alles fotografiert.
Fotografisch habe ich allerdings nur 2 Dinge festgehalten. bzw. nur die genommen, die noch einigermaßen spannend aussehen.

entrümpeln Tag 10 und Tag 11 – weg mit Dekokram

ich will ja ganz schön kreativ sein, aber Origami ist nicht meins. Ich wurschtel herum und es funktioniert trotzdem nicht. um mir mehr Frust zu ersparen kommt das Papier weg.

und nachdem ich heute den Christbaum wieder entschmückte, habe ich bei den Dekosachen ausgemistet und jede Menge zu kurzer Bänder und kaputte Dekodinge, bzw. was mir nicht (mehr) gefällt entsorgt.

digitaler Müll – entrümpeln Tag 8 und Tag 9

Es gibt digitalen Müll. Gestern habe ich am Handy wieder mal eine Löschsession gemacht. Ganz schön erstaunlich, welchen Müll man sich durch gewisse Whatsappgruppen einfängt. Pseudowitziges und Kettenmessages und vor allem die ich hab dich ganz toll lieb-Bildln brauch ich nicht. Ich hab mich aus einigen Gruppen gelöscht und all diesen Bildmüll gelöscht. Wenn ich in Zukunft so was gehäuft von einer Person kriege, dann schick ich einfach zurück, dass ich sowas nicht will.

und ja dann am PC:
mein Desktop wurde unübersichtlicher, vor allem nachdem ich vor 3 Wochen den USB-STickinhalt noch draufspielte, da ich einen USB Stick brauchte. Das war Inhalt von über einem Jahr. Ich habe da ordentlich durchsortiert. (Die Dateinamen habe ich geschwärzt, das ist mir zu persönlich). Außerdem habe ich dann auch wieder mal ein neues Desktopbild installiert. Ich will nicht immer erinnert werden, dass es irrsinnig lange dauert, bis ich weiß wie meine Lieblingssaga weitergehen wird. gerade im digitalen Bereich merke ich, wieviel ich da noch zu tun habe.

hier das vorher

und das nachher

aus den Küchenladen – entrümpeln Tag 7

diesmal hatte ich in der Lust, in der Küche Ordnung zu machen.

Dran kamen die Laden mit Besteck, Küchengerätschaften und die Krimskramslade. Hoch lebe eine Krimskramslade, da kann man alles aufbewahren, was sonst keinen Platz findet. Angefangen von Sackerl, Folien, Zündhölzeln, Gummiringerl, Servietten… Da habe ich reinen Tisch gemacht und die ganzen Kleinteile wieder in der Schachtel vereinigt. Weg kamen leere Zündholzschachteln (zum Basteln), Feuerzeug und der Kochbuchhalter (links im Bild), den ich von einer Freundin bekommen habe. Ich habe mich sehr gefreut, aber leider bin ich mit diesem Ding inkompatibel, da ich während dem Kochen ich gern im Buch blättere. Ich denke woanders ist er viel nützlicher.
Sie haben ebenfalls einen Nutzen, aber Plastikbesteck mag ich vom Gefühl nicht. Ich will was ordentlich aufspießen und schneiden können damit. Also ab damit in den Müll. So wie der kaputte Gummihund und die Gurkenzange zum Gurkerl rausfischen aus dem Gurkerlglas. Und ja, die Gurkerl entwischen einem mit diesem Ding, genauso wie wenn man mit einem Weicheimesser versucht, das Gurkerl rauszubekommen. Am sichersten um ein Gurkerl zu erwischen ist einfach eine handelsübliche Handharpune alias Gabel, vorausgesetzt die Gabel besteht nicht aus Plastik.

entrümpeln Tag 6 – Telefonbücher

seit 2015 habe ich die beiden Wälzer daheim, aber erst heute habe ich zum ersten Mal reingeschaut. Weil ich bevor ich sie wegwarf wissen wollte, wie die Leute auf der Seite V heißen. Jetzt bin ich informiert, dass es nicht nur eine Seite gibt mit V – sondern mehr. und zwar von: Vabitsch bis Vzen.

statt Telefonbuchpolka gibts ja jetzt den WhatsApp-Rap…

entrümpeln Tag 3, Tag 4 und Tag 5

leider war ich gestern und vorgestern zu müde zum bloggen, aber entrümpelt habe ich trotzdem.

weshalb ich einen kaputten Brausekopf ein paar Monate noch aufbewahrt habe, weiß ich leider nicht – aber jetzt ist er weg.

Medikamente habe ich Gott sei Dank keine, die ich täglich nehmen muss, aber etwas abgelaufenes habe ich gefunden, ich bring sie demnächst in die nächste Apotheke.

Ein ewiges Leid sind auch Kosmetikartikel. Vor allem die ganzen Pröbchen, die ich irgendwie gesammelt habe, aber doch nie benutzte. Und dann noch die ganzen geschenkten Cremen und so. Es ist schwierig jemanden zu beschenken, aber Kosmetikartikel finde ich da besonders heikel. Ich mag das einfach nicht. Es ist schon ein bissl ein Angriff auf die Privatsphäre. Ich muss das Zeug riechen können und vertragen. also weg damit.

entrümpeln Tag 2

Mein früheres Ziel war es nur mehr soviele Bücher im Regal zu haben, wie auch reinpassen – das Ziel habe ich weit verfehlt.
Zuerst dachte ich, dass bei mir der E-Reader die Lösung ist, ist es aber leider nicht. Ich mag die Handhabung nicht wirklich, da mir die Haptik des normalen Buches abgeht. Für Reisen ist der E-Reader super, allerdings im Alltag greife ich lieber zu den normalen Büchern. Nun die normalen Bücher borge ich mir meist aus, bei der Bücherei oder bei Freunden – allerdings als Büchermensch sammelt man auch so Bücher an. Man bekommt welche geschenkt, man kauft sie selber oder man fischt sie selber aus den Bücherkasten und andere Stellen, wo es Bücher zur freien Entnahme gibt. Bei mir sind Bücher nicht nur Schmuck, ich lese sie wenn sie mir gefallen mehrmals. Einige sogar schon über 5 mal und doch werden sie mir nicht fad. Bei Romane entdecke in manchmal neue Seiten eines Charakters, oder ich lerne etwas kennen, was ich beim ersten Mal übersehen habe – sei es ein genialer Wortwitz oder etwas was auf die spätere Handlung hinweist.

Trotzdem von einigen konnte ich mich leicht trennen, a.) weil sie ausgeliehen sind von Freunden und b.) weil die Bücher mich nicht so interessieren wie ich dachte.


trotzdem ein ansehnlicher Stapel.

entrümpeln 2018 Tag 1

einige Blogger meines alten Blogportals blog.de haben den Jänner zum Entrümplungsmonat gekürt.
vor ein oder 2 Jahren wollte ich das machen, ich habe es allerdings bald wieder aufgegeben.
somit heuer entrümple ich hoffentlich ausdauernder und sinnvoller:

heute wenig originell, Kalender und auch den Adventkalender. 12 Monate bzw. 24 Tage haben sie mich erfreut, aber jedes Jahr soll was neues bringen. außerdem habe ich da nichts wichtiges für die Nachwelt festgehalten. dazu wäre eigentlich der Blog da…

weg mit dem Gerümpel

zerst bekommt man zu Weihnachten einiges geschenkt und das Haus, die Wohnung wird immer enger. Also startet man doch gleich im Jänner mit einem neuen Lebensstil durch. Die einen sind auf den Abnehmtrip und andere fangen zum Entrümpeln an. Einige Blogger und Bloggerinnen machen das jedes Jahr im Jänner, wie z.B. Wendy. Ich hatte das selber schon vor 2 Jahren versucht, aber nach paar Tagen habe ich aufgegeben und das bloggen auch gleich dazu…

Schreiber

Schreiber

Heuer mache ich es nicht, aber entrümpelt wird trotzdem. Dazu habe ich „Feng-Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston herausgekramt und wiedergelesen. Da stehen wirklich sehr viele kluge Sachen drinnen, wenn auch Feng-Shui nicht ganz logisch ist. Wenn man das sogenannte Baguasystem hernimmt, wo die Wohnfläche in 9 Bereiche eingeteilt ist, wo gibt man die Toilette hin, ohne dass es in dem Bereich dann alles mies läuft.
Karen Kingston schreibt auch einen Blog, wo sie auch immer wieder über das Thema Gerümpel schreibt. Ich finde es immer ganz interessant.
Karen Kingston Buch
Frau Kingston hat wirklich recht, dass zuviel auf wenig Raum, einfach erdrückend ist, genauso wenig wie Dinge die einem an etwas negatives erinnern oder an eine negative Person. Es ist schon ein Wahnsinn, was sich an Dinge anhäuft. Ich beobachte, dass erschreckenderweise an meinem Buchregal, wie wenig ich wirklich davon lese, wiederholt lese oder nachschlage. Ein Stapel ungelesener Bücher mit über 100 Bücher ist zuviel. Ich sollte da wirklich heikler sein, was ich mitnehme – aber Bücher sind so verlockend. Ich muss nicht alles mitnehmen, nur weil es lesbar aussieht. Noch dazu, wo ich eigentlich eh keine Bücher mag, die müffeln und noch schlimmer müffeln und nach Zigaretten riechen, was gerade bei Gratisbüchern oft der Fall ist. Diese habe ich entfernt, Ebenso die, die ich via Buchmaxe zu Kohle machen kann. Bei den einzigen zwei Büchern, wo ich mir unsicher war, habe ich nachgesehen, ob es sie in den Wiener Büchereien gibt und dann habe ich sie ohne schlechtes Gewissen verkauft. Mit Ende des Jahres 2017 soll mein Buchregal nur mehr mit Büchern belegt sein, an denen wirklich mein Herz hängt und ich immer wieder reinschauen werde wie beispielsweise die Nibelungensage nacherzählt von Michael Köhlmeier. Manche Bücher kann ich nach einiger Zeit auch wieder gehen lassen, weil ich doch Interesse verloren habe oder die Entwicklungen schneller sind. Das geschieht bei Sachbüchern. Allerdings sind einige Werke Erbstücke, wo ich doch ein schlechtes Gewissen habe. Wie es auch sei, aus dieser Unmenge habe ich einige immerhin dann doch zu Geld gemacht, via Buchmaxe. Das Geld kann ich in ein neues Buch investieren oder ich bezahle damit die Verlängerung der Jahreskarte bei den Wiener Büchereien. Diese Aussicht auf Zugang zu aktuellen hat mich materiell gemacht, aber materiell dass es Sinn macht. Und waren es nicht auch materielle Gründe, dass ich die Bücher mitnahm. Immerhin will ich sie besitzen. Allerdings wie weit macht es Sinn, wenn man nicht einmal die Titel mehr weiß. Mittlerweile will ich nur mehr an Büchern das besitzen, was ich mag und was nützlich ist. Die liebsten Bücher sind doch die, mit Erinnerungen und nicht die, wie kam das in meinem Regal. Wie dem auch sei, der SUB-Abbau geht weiter.
Und zwischendurch kann man gerne noch einiges Weggeben. Mit rockiger Musik geht es auch leichter.
Enjoy!

entrümpeln Tag 6

diesmal die Broschüren und Visitenkärtchen zum mitnehmen

wenn man zu veranstaltungen geht, sammelt man soviele Sachen ein: Visitenkärtchen, Broschüren (mit Rezepte die ich mal ausprobieren möchte), Informationsmaterial. Das sammelt sich an, man schaut es auch nicht so oft an. Für die meisten heißt es: Weg damit!
(lose Rezeptblätter habe ich ja noch genug…)

hier eine kleine Auswahl des weggeworfenem

Broschüren