Vertrautes – Tell a story

Bücher

Bücher sind für mich Vertraute und Vertrautes. Meine Eltern hatten schon viele Bücher und ich hatte als Kind allein schon mehr Bücher, wie die ganze Familie mancher Schulfreundinnen. und auch mit meiner Berufswahl entschied ich mich für die Bücher, das andere wäre etwas im Bereich Natur gewesen. Leider lese ich weniger, wie ich wollte. Aber trotzdem nehme ich mir Zeit und lese Bücher die ich mag nochmals und nochmals und nochmals. Ich lerne zwar gerne neue Welten und neue Gedanken kennen, allerdings kehre ich gerne in den Gedankenwelten zurück, die mir besonders gut gefallen haben. Das sind die, wo ich bei den Romanen und Dramen nicht nur die Landschaft, die Charaktere und die Szenarien mag, sondern auch der Schreibstil. Es gibt Stellen, die lese ich und hab noch immer das Gefühl wie beim ersten Mal lesen und spüre den Schmerz, die Sehnsucht, das Humorvolle und das Liebevolle.

Bei den Sachbüchern hingegen muss ich noch einverstanden mit dem Großteil des Geschriebenem sein. Manche sind dann nach ein paar Jahre historisch interessant, wie sehr sich da die Meinung gewandelt hat.

Das ist mein Beitrag zu Emmas Tell a story und zu Kerkis Leben mit Büchern.

entrümpeln Tag 2

Mein früheres Ziel war es nur mehr soviele Bücher im Regal zu haben, wie auch reinpassen – das Ziel habe ich weit verfehlt.
Zuerst dachte ich, dass bei mir der E-Reader die Lösung ist, ist es aber leider nicht. Ich mag die Handhabung nicht wirklich, da mir die Haptik des normalen Buches abgeht. Für Reisen ist der E-Reader super, allerdings im Alltag greife ich lieber zu den normalen Büchern. Nun die normalen Bücher borge ich mir meist aus, bei der Bücherei oder bei Freunden – allerdings als Büchermensch sammelt man auch so Bücher an. Man bekommt welche geschenkt, man kauft sie selber oder man fischt sie selber aus den Bücherkasten und andere Stellen, wo es Bücher zur freien Entnahme gibt. Bei mir sind Bücher nicht nur Schmuck, ich lese sie wenn sie mir gefallen mehrmals. Einige sogar schon über 5 mal und doch werden sie mir nicht fad. Bei Romane entdecke in manchmal neue Seiten eines Charakters, oder ich lerne etwas kennen, was ich beim ersten Mal übersehen habe – sei es ein genialer Wortwitz oder etwas was auf die spätere Handlung hinweist.

Trotzdem von einigen konnte ich mich leicht trennen, a.) weil sie ausgeliehen sind von Freunden und b.) weil die Bücher mich nicht so interessieren wie ich dachte.


trotzdem ein ansehnlicher Stapel.

weg mit dem Gerümpel

zerst bekommt man zu Weihnachten einiges geschenkt und das Haus, die Wohnung wird immer enger. Also startet man doch gleich im Jänner mit einem neuen Lebensstil durch. Die einen sind auf den Abnehmtrip und andere fangen zum Entrümpeln an. Einige Blogger und Bloggerinnen machen das jedes Jahr im Jänner, wie z.B. Wendy. Ich hatte das selber schon vor 2 Jahren versucht, aber nach paar Tagen habe ich aufgegeben und das bloggen auch gleich dazu…

Schreiber

Schreiber

Heuer mache ich es nicht, aber entrümpelt wird trotzdem. Dazu habe ich „Feng-Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston herausgekramt und wiedergelesen. Da stehen wirklich sehr viele kluge Sachen drinnen, wenn auch Feng-Shui nicht ganz logisch ist. Wenn man das sogenannte Baguasystem hernimmt, wo die Wohnfläche in 9 Bereiche eingeteilt ist, wo gibt man die Toilette hin, ohne dass es in dem Bereich dann alles mies läuft.
Karen Kingston schreibt auch einen Blog, wo sie auch immer wieder über das Thema Gerümpel schreibt. Ich finde es immer ganz interessant.
Karen Kingston Buch
Frau Kingston hat wirklich recht, dass zuviel auf wenig Raum, einfach erdrückend ist, genauso wenig wie Dinge die einem an etwas negatives erinnern oder an eine negative Person. Es ist schon ein Wahnsinn, was sich an Dinge anhäuft. Ich beobachte, dass erschreckenderweise an meinem Buchregal, wie wenig ich wirklich davon lese, wiederholt lese oder nachschlage. Ein Stapel ungelesener Bücher mit über 100 Bücher ist zuviel. Ich sollte da wirklich heikler sein, was ich mitnehme – aber Bücher sind so verlockend. Ich muss nicht alles mitnehmen, nur weil es lesbar aussieht. Noch dazu, wo ich eigentlich eh keine Bücher mag, die müffeln und noch schlimmer müffeln und nach Zigaretten riechen, was gerade bei Gratisbüchern oft der Fall ist. Diese habe ich entfernt, Ebenso die, die ich via Buchmaxe zu Kohle machen kann. Bei den einzigen zwei Büchern, wo ich mir unsicher war, habe ich nachgesehen, ob es sie in den Wiener Büchereien gibt und dann habe ich sie ohne schlechtes Gewissen verkauft. Mit Ende des Jahres 2017 soll mein Buchregal nur mehr mit Büchern belegt sein, an denen wirklich mein Herz hängt und ich immer wieder reinschauen werde wie beispielsweise die Nibelungensage nacherzählt von Michael Köhlmeier. Manche Bücher kann ich nach einiger Zeit auch wieder gehen lassen, weil ich doch Interesse verloren habe oder die Entwicklungen schneller sind. Das geschieht bei Sachbüchern. Allerdings sind einige Werke Erbstücke, wo ich doch ein schlechtes Gewissen habe. Wie es auch sei, aus dieser Unmenge habe ich einige immerhin dann doch zu Geld gemacht, via Buchmaxe. Das Geld kann ich in ein neues Buch investieren oder ich bezahle damit die Verlängerung der Jahreskarte bei den Wiener Büchereien. Diese Aussicht auf Zugang zu aktuellen hat mich materiell gemacht, aber materiell dass es Sinn macht. Und waren es nicht auch materielle Gründe, dass ich die Bücher mitnahm. Immerhin will ich sie besitzen. Allerdings wie weit macht es Sinn, wenn man nicht einmal die Titel mehr weiß. Mittlerweile will ich nur mehr an Büchern das besitzen, was ich mag und was nützlich ist. Die liebsten Bücher sind doch die, mit Erinnerungen und nicht die, wie kam das in meinem Regal. Wie dem auch sei, der SUB-Abbau geht weiter.
Und zwischendurch kann man gerne noch einiges Weggeben. Mit rockiger Musik geht es auch leichter.
Enjoy!