Karaoke

ist nicht leicht zum singen

vor allem, wenn auf einmal nur ohohoh… steht.
Aber Hauptsache es macht Spaß.

nur ist es ein Schmach, wenn selbst Heribert Pilch Woo-Hoo besser hinkriegt… dabei hatten ich und die anderen auch äh „Texttafeln“

hört selbst

5 Jahre später

“Deine Arbeit wird einen großen Teil deines Lebens einnehmen und die einzige Möglichkeit, wirklich zufrieden zu sein ist, dass du glaubst, dass du großartige Arbeit leistest. Und der einzige Weg großartige Arbeit leisten zu können, ist zu lieben, was du tust. Wenn du das noch nicht gefunden hast, dann halte die Augen offen. Mit deinem ganzen Herzen wirst du wissen, wenn du es endlich gefunden hast. Wie jede Beziehung wird sie mit den Jahren immer besser werden. Also halte danach Ausschau, bist du es findest. Gib dich nicht mit weniger zufrieden.”

Steve Jobs

Sonnenblumefinster

es ist wirklich wahr.
Mein Vater hat seine Arbeit geliebt und ich habe den Eindruck, er ist trotz allem in Frieden gestorben.
Sein Tod hat mich gelehrt, dass ich mich vor dem Sterben nicht fürchten brauche. Er hat es auch zum Schluß gesagt, dass er keine Angst hat. und was ich damals etwas schockierend fand, dass er gesagt hat, das Alte muss sterben um dem Neuen Platz zu machen. Einige Monate später starb Steve Jobs, der in seiner berühmten Stanfordrede – dasselbe sagte.

Manchmal frage ich mich, was er zu den Ereignissen der 5 Jahren, die seit seinem Tod vergangen sind, gesagt hätte. Ich habe mich daran gewöhnt, dass er nicht mehr da ist. Nur es gibt genug Themen und Gelegenheiten – über die ich mich mit ihm gern unterhalten hätte. Allein schon 2011 hätte viel beinhaltet. Und 2016 – ich frage mich, was er zu allem gesagt hätte. Die Gespräche darüber, die ich nie mit ihm führen kann fehlen mir. Es wäre einfach nur interessant gewesen.

Es fangt genauso an

die blauen haben bei 4 Landtagswahlen ziemlich gewonnen und in 2 Landesregierungen sind sie wieder beteiligt
die Rassisten sind im Aufwind, die blauen rülpsen – wieder ein Einzelfall, obwohl vorher schon genug Aussagen gab. Die FPÖ hat die Winter zwar ausgeschlossen, aber die Dame bleibt im Parlament. Die kleine Große Koalition beugt sich und verschärft die Asylgesetze. Zäune sollen wieder aufgebaut werden. Es gibt viele die jawohl schreien und denen es egal ist, dass jetzt Menschen in Zelten übernachten. Sie hätten ja nicht fliehen sollen, nein wir sind deswegen auch nicht geflohen. Jetzt soll die Zeit sein, wo laut den Medien es heimelig und behaglich ist. Nur mir behagt die Stimmung im Land und die Reaktion der Politik nicht. Die Leute die das Wort Heimat groß vor sich hertragen, sind genau die, weswegen ich mich immer weniger heimelig fühle.

entrümpeln Tag 6

diesmal die Broschüren und Visitenkärtchen zum mitnehmen

wenn man zu veranstaltungen geht, sammelt man soviele Sachen ein: Visitenkärtchen, Broschüren (mit Rezepte die ich mal ausprobieren möchte), Informationsmaterial. Das sammelt sich an, man schaut es auch nicht so oft an. Für die meisten heißt es: Weg damit!
(lose Rezeptblätter habe ich ja noch genug…)

hier eine kleine Auswahl des weggeworfenem

Broschüren

Entrümpeln

allerorts wird entrümpelt. Wie hier, hier und hier. Danke Belly fürs inspirieren!

tja und hier auch. Einen Monat lang ca. ein Ding.

Mein Schwager sagt immer: Um alles was man hat, muss man sich „rantn“

rantn ist oberösterreichisch und heißt sich kümmern. und das leitet sich von Kummer ab. Gut,

Es heißt ja auch, zuviel des Guten. Jeder kennt die total überladenen Websiten, wo alles grell ist und blinkt, oder die überschminkten Frauen, die anstatt schön eher clownmäßig ausschauen. und eine vollgestopfte Wohnung ist auch nicht so wohnlich.

Tja, darum schließe ich mich dem Entrümplungsmonat an.
Die Regel: Pro Tag, ein Ding weggeben.

Nun was habe ich seit 1. Jänner entrümpelt:

meine Schwester hat das gestern mitgenommen:
1 Zitruspresse in Vogelform, wo man eine Zitronenspalte reinlegt – nie benutzt – weil ich Zitronen in Hälfte schneide und nicht in Spalten
Teebeutelhalter – die nicht halten
kleine Tapasschüsselchen, die ich nie benutzte

und dann habe ich noch zwei Taschen mit Büchern, die ich nicht mehr lesen werde, zum Offenen Bücherschrank gebracht. Ich freu mich, dass ich wieder mehr Platz im Bücherregal habe

und heute:

1 Schreiber, der nicht mehr schreibt und die, die mir zu kurz sind.

Schreiber

Schreiber

ja, auch Kleinvieh macht Mist