Tell a Story – mein Lieblingsplatz

zu sagen wo mein Lieblingsplatz ist fällt mir schwer, weil ich viele Lieblingsplätze habe.
für Tell a Story von Frühstück bei Emma – habe ich mich für meinen ehemaligen Arbeitsplatz entschieden, der jetzt ein Urlaubsplatz ist.

Ich habe von der Schule aus ein Praktikum machen. Viele gingen ins Ausland und ich ging in ein Land, wo ich die Sprache am Anfang zuerst auch schwer verstand. – nach Vorarlberg. Ich war auf einer Alpe – wie dort Almen heißen und habe das Vieh gehütet, die Kühe gemolken, die Schweine gefüttert und ausgemistet, geheut, Kräuter für Tee gesammelt, Himbeeren gesammelt, Gäste bewirtet, gekocht nur gekäst bzw. gesennt habe ich nicht, weil das dort in Vorarlberg Männerarbeit ist. Es war eine schöne Arbeit dort. Ja, ich musste bald aufstehen und ging relativ bald schlafen, es gab keinen Empfang. Ganz ehrlich, es war so wohltuend nicht dauernd erreichbar zu sein.
und jetzt da ich mit meine damaligen Chefleute so gut verstehe, bin ich ab und zu doch mal Gast bei Ihnen. Auch heuer wieder und ich freue mich riesig darauf, da ich erstens wieder freundliche Leute sehe, aber genauso auf die Leute. Dass ich wieder auf die einzelnen Weiden raufgehen kann. und mir tut es fast leid, dass ich nicht mehr einen ganzen Sommer dort bin, sondern nur eine Woche. Dabei hat dass alles so einen Reiz. Was ich dort alles erlebt habe viel!

Zum Beispiel beim Kühe hüten. Da hatte ich einmal ein riesiges Glück. Ich war mit den Kühen auf der steilsten Weide unterwegs. Auf einmal begann eine der Kühe, die Fanny statt friedlich zu grasen, wie von der Tarantel gestochen davon zulaufen. Ich sprintete ihr nach und bemerkte, sie wurde tatsächlich gestochen – von Wespen. Gott sei Dank beruhigte sie sich doch, bevor sie die komplette Herde ansteckte. Ich trieb die Herde dann rascher rauf, weg vom Wespennest, was mir auch gelang. Normalerweise läuft das Kühehüten ruhiger ab, da hat man schön viel Zeit zum Nachdenken und hätte ich damals einen Blog gehabt und Internetzugang hätte ich in der Mittagspause was geschrieben.

18 Gedanken zu „Tell a Story – mein Lieblingsplatz

  1. Kühe hüten ist einer meiner keinen Albträume. So große Viecher flößen mir immer sehr, sehr viel Respekt ein. Vor allem, wenn sie Nachwuchs haben, dann mache ich um die Mutterkühe immer einen sehr großen Bogen.
    Deine Geschichte hingegen ist sehr stimmig!

    • Respekt vor den Kühen ist gut. Es sind doch nur Tiere die instinkthaft reagieren. Ich bin als Bauernkind den Umgang mit ihnen ja gewohnt. Trotzdem hab ich Respekt und die Kühe hatten vor mir Respekt. Zum Schluss war es so, dass ich eine Kuh nur mit dem Namen ansprach und sie gehorchte mir. Sogar die Leitkuh. Es waren Gott sei Dank die Milchkühe und ich war dankbar, dass die meisten von denen enthornt waren. Aber Mutterkühe sind anders.

  2. Wow was für eine Erfahrung und wie mutig. Kühe hüten, auf die Alm rauf… klingt nach einer spannenden Zeit aber auch nach einem wundervollen Platz. Danke für deine Geschichte. liebe Grüße emma

    • gerne. Ich bin froh um dein Projekt. Es ist wirklich inspirierend zum Schreiben. Und jetzt habe ich die Fotos auf meiner Festplatte gefunden, die ich eigentlich für meine Stadt verwenden wollte. Aber es wird sich noch eine Gelegenheit bieten, dass ich die dann herzeigen darf.

      ja, die Alpe war super. Mutig kam ich mir nicht so wirklich vor, mein einziger Gedanke damals war, dass ich die Herde zusammenhalte.

  3. Das ist aber ein schöner Lieblingsplatz. Aber puh, ich mag mir gar nicht vorstellen, wie eine ganze Kuhherde auseinander sprintet und man dann gar nicht weiß, welcher man zuerst hinterher soll… Schön, dass das gut ausgegangen ist!

    Liebe Grüße
    Sabrina

    • am Anfang hatte ich auch bissl Angst, dass die Kühe mir nicht gehorchen würden – war aber nicht so. Ich tat mich nach dem Aufenthalt in Vbg bissle schwer mit dem Umgewöhnen.
      auch eine Wienerin, das freut mich… wobei ich mich siehe ersten Eintrag von Tell a story mich nur als in Wien wohnende bezeichne…

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