Veröffentlicht in Bildung, ich, Literatur, Medien

Es gibt Tage zum Lesen und zum nicht lesen

Resümee Tag 5 18.7.2014
Jetzt habe ich schon mehr als die Hälfte des Leseverzichts geschafft. Aber ich hab mich noch immer nicht daran gewöhnt, dass

ich in der Straßenbahn und in der Ubahn nix mache und das wird mir schon langsam fad und dann fang ich zum essen an – was auch nicht gerade toll ist und dann gehöre ich zu den Leuten, wo andere Leute sagen – schaut euch die an, die kann auch nicht genug kriegen, wenn sie im Bus isst. Aber spannend macht das wer dünner, dann ist das wieder egal. Ich finde es nur wegen dem Geruch sehr sehr störend. Klar muss man nicht dauernd am Handy rumdrücken, aber besser wie blöd herumzuschauen ist es doch, wenn man mal schaut wie es mit den Nachrichten aussieht. Ich fühle mich da nur mit Radio schon etwas von der Welt abgeschnitten. Ja, ich möchte gerne informiert sein. Aber es gab Phasen im Leben, wo auch oft nur die Leute und ab und selten aber doch der Radio (wegen dem Wetter natürlich!) die Nabelschnur nach außen war. Das war mein Sommer auf der Alpe (Alm auf vorarlbergerisch) Ich kaufte mir einige male, wenn ich mal im Dorf war ein, zwei Zeitungen. Doch die hab ich teilweise nicht gelesen, weil soviel zu tun war. Lieber als diese Zeitungen las ich Briefe. Ich bekam ja welche und ich schrieb welche.

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Ich sollte mehr Briefe und Emails wieder schreiben. Es ist ganz lustig, wenn man die von früher wieder durchliest. Aber wie oft kann man sich noch zeit dazu nehmen, wenn alles andere schneller geht – wie ein SMS beispielweise. Aber ein Brief und so eine Karte ist doch was handfestes und hält länger, auch wenn Papier leicht zum zerstören ist wie durch feuer.
Nun gut so richtig ging mir damals das Lesen auf der Alpe nicht mal ab. Aber wahrscheinlich weil ich es nicht mit Absicht machte. Das ist genauso wie mit dem vegetarisch oder vegan leben. Wenn ich es bewusst mache, darbe ich und wenn ich es unbewusst mache genieße ich es. Dann bin ich mal froh wenn morgen meine Leseverzichtswoche bald beendet ist.

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Autor:

blog: weltbeobachterin.wordpress.com twitter: @weltbeob8erin

4 Kommentare zu „Es gibt Tage zum Lesen und zum nicht lesen

  1. Früher habe ich in den Öffis auch immer gelesen. Aber in letzter Zeit finde ich die Leute interessanter. Sommer auf der Alm muss seeeeehr entspannend sein. Ein schönes WE wünsche ich .

  2. bei mir wechselt sichs ab. Es kommt auf die Leue draufan oder ob mich das Lesen freut. ja, die beiden Sommer auf der Alm waren wundervoll, ich zehre noch immer davon… Es war harte Arbeit, aber die hat Spaß gemacht und die Freizeit auch. auch dir schönes Wochenende

  3. Meistens lese ich auch im Bus, aber ich kann mich auch gut ohne beschaeftigen – gute Musik hoeren, meditieren oder Fotos machen (vielleicht fuer einen zukuenftigen Blogeintrag?)

    1. manchmal will ich auch nicht, da fallen mir auch so interessante Dinge auf, die ich verbloggen möchte und ja, Fotos machen, ja das stimmt.

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