Veröffentlicht in Österreich, Ernährung, Wien erleben / Wiener leben

kein Ruhmesblatt

weder für mich (die diesen Beitrag kurz vorm nächsten Jourdoux schreibt), noch für die Bäcker, deren Topfengolatschen keine Gaumenfreude waren – eher Aromabomben mieser Aromen.

Von folgenden Bäcker und Konditoren in ganz Wien haben wir Topfengolatschen zusammengetragen. Das wären alphabetisch gereiht: Aida, Anker, Felber, Felzl, Grimm, Gradwohl, Gragger, Heiner, Joseph Brot, Mann, Meinl am Graben, Oberlaa, Rudolph Ölz, Sluka, Schrammel, Schrott, Schwarze Kameel, Ströck, Woloszyn/Ullamnn.

Wie Titi und Katha in ihren Blogs schrieben, waren wiederwärtige Aromen im Spiel.
Und nach den bisher cremig/deftigen Erfahrungen beim Jourdoux habe ich mich gefreut endlich, eine erfrischende Topfencreme zu essen. Welch eine Täuschung meinerseits! Überparfümiert und nach Limocello schmeckend, war von den Nogos, noch schmackhaft – übel war der Geschmack nach verdorbener Silage. Bei einer Golatsche quoll die unappetliche orangefarbene nicht wohlschmeckende Fülle hervor, bei manchen gabs von der Fülle nur einen dezenten Hinweis, was manchmal Glück war. Rosinen tauchten auch eher sporadisch auf, was für Rosinenphobiker eine Frohbotschaft ist.

Wirklich empfehlen kann ich nur unseren 1. Platz Felber und den 2. Platz Gragger. Erwähnenswert die über den Durchschnitt sind, sind noch die Plätze 3 – 5 von Woloszyn/Ullmann , Mann und Ströck.

Ich nehme gerne, wenn ich nach OÖ fahre, irgendetwas essbares aus Wien mit. Mal ein Stück Käse, oft Brot oder Kleingebäck und eben auch mal was Süßes.
Was wäre da nicht besser geeignet als unsere Siegergolatschen von Felber. Sie waren nicht schlecht, aber die Eintag alten Buchteln selbstgemacht, waren appetitlicher. So ein Jourdoux hat den Vorteil, dass mich all diese verkosteten Mehlspeisen, mich meistens kalt lassen, weil ich an die Ergebnisse denke – selbst bei den Siegern.

Die Kürze ist nicht nur der langen Zeit zwischen Text und Verkostung zu verdanken, sondern auch dass viele der wichtigen Dinge bei Katha und Titi nachzulesen sind.

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Autor:

blog: weltbeobachterin.wordpress.com twitter: @weltbeob8erin

Ein Kommentar zu „kein Ruhmesblatt

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