Veröffentlicht in Österreich, Politik

Unpolitik

Aus den 80igern stammt diese Abschiedsrede von Jörg Mauthe aus dem Wiener Parlament.

Ich habe hier zu viel mir Unverständliches, ja Irrationales gehört und erlebt, zuviel emotionale Feindseligkeit statt sachbezogener Gegnerschaft, zuviel Herumtaktiererei, zu viel Festklammern an irgendwelchen Positionen. Zu oft habe ich begreifen müssen, dass es hier nur um pure Parteidinge ging, nicht aber um das, was uns allen mehr als jede Partei bedeuten sollte, nämlich um die Stadt, um Wien. Das Wort „Gemeinderat“ besagt und verlangt, dass beraten wird – von Beratung habe ich in diesem Saal wenige gemerkt,wohl aber von Auseinandersetzungen. Mir wär’s lieber gewesen, wenn ich öfter gesehen hätte, dass man sich zusammensetzte statt auseinander.

nein, gelernt hat niemand daraus, wenn man sich anhört und liest wenn es um die Vorladung des Herrn Bundeskanzlers in den Uausschuss geht.

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Autor:

blog: weltbeobachterin.wordpress.com twitter: @weltbeob8erin

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