Veröffentlicht in Kochbuch, Landwirtschaft

Gravensteiner

das war vermutlich der Apfel, den die Schlange wohl Eva & Adam angeboten hatte. In der Bibel stehen zwar Früchte, aber ich kanns mir schon vorstellen dass es sich genau um diese Sorte handelt. Kaum einer ist besser, wie dieser Apfel hier.
Am Naschmarkt hat man sie – welch ein Frevel- unter den Namen „Grafensteiner“ angeboten – und die sahen auch nicht so aus und rochen auch anders wie die Gravensteiner. Ich hab keine gekauft, aber ich hab ja andere Connections wie daheim und auch ein Arbeitskollege brachte mir paar mit.

Sie sind gelb mit mehr oder weniger leichten roten gesprenkelten Streifen oder rote streifige Flächen. Es kommt darauf an, wie lange die Sonne auf ihn geschienen hat. Der Geschmack ist süßsäuerlich. – Die Äpfel eignen sich super für Strudel, Dörrobst, Kuchen, Apfelmus und natürlich zum Rohessen. Die genaue Beschreibung findet man bei der Arche Noah – in Schiltern (Waldviertel).

Die Äpfel da oben würden wegen ihres Aussehens nie in die Regale der Supermärkte schaffen (zu klein, zu unförmig, zu beschädigt durch Tiere) – aber sie schmecken nach mehr. Nur muss wegen des Einheitsgeschmacks und Einheitsgröße dann vieles aussterben oder zumindest unter die Bäume verfaulen und verrotten. Das haben so schmackhaftes Obst wie diese Äpfel nicht verdient.

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Autor:

blog: weltbeobachterin.wordpress.com twitter: @weltbeob8erin

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8 Kommentare zu „Gravensteiner

  1. @Marcellina danke fürs Lob
    @Nömix tja, ich hab mir gleich gedacht dass ich ganz von vorne anfange und da ist so ein Apferl das richtige.

  2. Na, da muss ich dich doch gleich auch besuchen, in deinem neuen Blogzuhause :-). Grade bei Äpfeln merkt man das so stark, dass es im normalen Handel fast keine wirklich guten mehr zu kaufen gibt, alle schmecken sie gleich fad. Da hast du es gut, wenn du gscheite Quellen hast!

  3. oh schön ist es hier, fast noch schöner als vorher! und: leider ist der apfelbaum im garten meiner eltern, auf den drei verschiedene sorten aufgepropft waren (sagt man das so?), unter anderem eben gravensteiner, vor 2 jahren einfach aus altersschwäche zusammengebrochen, der war wohl so alt wie das haus (an die 100 jahre). keine apfelschlangerl aus gravensteiner mehr für mich – aber immerhin, jetzt wächst an der stelle ein topaz. und den mag ich auch sehr gern.

  4. @ellja ja – das stimmt und auch am Markt ist es verdammt schwer
    @queenofsoup danke für das Lob – ich will es eh noch schöner machen.
    ja, man sagt aufgepfropft oder afipötzt (auf mühlviertlerisch) – schade – ja Topaz sind gut – Gravensteiner besser. Daheim haben wir ja auch einen Baum und wenn ich wieder heimkomme werden hoffentlich noch paar Gravensteiner übrig sein – sonst ess ich Maschantzer!

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