Veröffentlicht in Österreich, Satire, Wien erleben / Wiener leben

der gestrige Abend

war echt super!
Ja, ich habe mich ziemlich gut unterhalten.
aber es ist ein Wahnsinn, die Vorstellungen die noch ausstehen sind alle! Aber wirklich alle ausverkauft!
Kein Wunder! Und ich wollte es mir nochmals geben!
Es ist schon so kurios, dass man es glauben könnte. Zumindest ist immer ein Körnchen Wahrheit dahinter.
O-Ton meiner Freundin:
„genauso sans!“
Ich bewundere die Maschek echt, wie sie die ganzen Typen so gut nachmachen konnten. Bewundernswert, dass die 3 ja mehrere Leute sprechen nicht immer wieder durcheinander kommen.
Ich bin natürlich nicht mit dem schauen zusammengekommen, ob ich mir das auf der Bühne anschaue, aber ich war ja neugierig wer wen spricht.
Ich möchte irrsinnig gern wissen, wie lange es dauert sich die Sprachweise der Politiker anzunähern. So von der Tonart, Sprechgeschwindigkeit, stehende Redensarten. Außerdem die Koordination mit den Puppenspielern muss anstrengend sein. Wegen der Bewegungen.
Besonders witzig, finde ich die ganzen Improvisationen, zum Beispiel schrieb Gusenbauer eine Gratulation an Sarkozy.
Ein großer Seitenhieb auf die Regierungsparteien ÖVP und der SPÖ.
Grandios gemacht.
Natürlich hatte das ganze eine Story:
Ich fasse mich ganz kurz.
nach mehr als 100 Tagen in der Regierung brütet Gusi über den Titel seiner Autobiographie, daheim im Bundeskanzleramt um immer für den Bürger erreichbar zu sein. Allerdings muss er es zu seinem Ärger mit Wolfgang Schüssel teilen. Wilhelm Molterer der ÖVP-Obmann schafft es indes nicht, Schüssel (Exkanzler) zu überzeugen, dass er die Zukunftshoffnung der ÖVP ist-erfolglos. Lieber will Schüssel den KHG als Zukunftshoffnung, der sich zur Sicherheit sich beim Gusi einschleimt. Allerdings hat Schüsseldann das Talent von Gusenbauer als ÖVP-Zukunftshoffnung entdeckt und flüstert aus der Dollfußgedenkecke ihm Ideen ein.
Immer wieder schneien Besucher vorbei wie z.B. Häupl, der den Fredi an die sozialdemokratische Pflichten erinnert, seine Frauenministerin Bures, Wladimir Putin, die olle Angela Merkel und als Knalleffekt Bruno Kreisky der verstorbene SPÖ-Kanzler und Vorbild von Gusenbauer. Das Ende war überraschend!

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Autor:

blog: weltbeobachterin.wordpress.com twitter: @weltbeob8erin

9 Kommentare zu „der gestrige Abend

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